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„Wir haben noch acht Endspiele“

Spiel des Tages „Wir haben noch acht Endspiele“

Spitzenspiel in der Fußball-Leistungsklasse: Der SV Lengede II, derzeit Tabellendritter, erwartet heute Spitzenreiter Teutonia Groß Lafferde. „Es begegnen sich zwei Mannschaften, die auf Augenhöhe sind“, betont Lafferdes Trainer Ulrich Kropp.

SV Lengede II Teutonia Groß Lafferde. Zwar haben die Gäste derzeit noch einen Vorsprung von acht Zählern auf den gastgebenden Tabellendritten, dennoch ist Lengedes Trainer Nikolai Zemitis optimistisch, dass sein Team im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitredet. Zum einen hat der SVL eine Partie weniger absolviert als der Spitzenreiter, zudem stehen in den verbleibenden Partien wesentlich mehr Heim- als Auswärtsspiele auf dem Programm. „Ein Vorteil für uns“, sagt Zemitis.

Zunächst einmal muss aber heute gewonnen werden, will der SVL ganz oben mitmischen. Wie das geht, haben die Gastgeber bereits im Hinspiel bewiesen es ist die bislang einzige Niederlage, die die Lafferder in dieser Saison kassiert haben. Aber nicht nur das stimmt Zemitis für die heutige Partie zuversichtlich. „Die Teutonen haben sich selbst stark unter Druck gesetzt, für sie ist die Meisterschaft schon quasi Pflicht.

Sollten wir gewinnen, kommt bei ihnen mit Sicherheit die Flatter“, prognostiziert Zemitis, der aber auch aus seinen Ambitionen keinen Hehl macht. „Auch wir wollen gerne aufsteigen.“

Entsprechend wird alles auflaufen, was die Mannschaft stärker macht. „Es gibt Spieler im Verein, die in der Zweiten Spielpraxis sammeln möchten. Und die geben wir ihnen gern“, betont der Coach. Auch deshalb, weil derzeit sechs Akteure ausfallen. Wer in der Startelf steht, möchte Zemitis nicht verraten, aber es scheint sicher, dass Routinier Jörg Heyne wieder die Abwehr stabilisieren wird. „Außerdem wird das Spiel nicht auf dem ungeliebten B-Platz stattfinden, sondern auf dem A-Platz.“

Viel vorgenommen hat sich auch der Gast, wurmt doch die Hinspielpleite noch immer. „Es ist Wiedergutmachung angesagt“, fordert Lafferdes Coach Ulrich Kropp, dessen Team auswärts noch nicht verloren hat. Doch trotz der bislang tollen Bilanz und der Tabellenführung: „Von der Meisterschaft wollen wir nicht sprechen“, sagt Kropp und verweist darauf, dass noch acht Begegnungen zu absolvieren sind.

„Das sind alles Endspiele, schließlich will jeder den Spitzenreiter schlagen“, mahnt der Trainer, dessen Team zuletzt in Bierbergen „nur“ einen Zähler holte.

„Weil nicht bei allen die Einstellung stimmte,“ beklagt Kropp, der intern einige deutliche Worte gefunden hat. „Das Remis gegen Bierbergen musste nicht sein“, erklärt Kropp, der heute auf Patrick Höper (Rote Karte) und Christof Jez (Urlaub) verzichten muss. Außerdem ist er gespannt darauf, „wen der SVL noch alles ausgräbt“. Doch unabhängig davon: „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren, dann gehen die Punkte auch nach Groß Lafferde.“

Hartwig Maasberg

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