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„Wir haben nicht immer hundert Prozent gegeben“

Fußball „Wir haben nicht immer hundert Prozent gegeben“

Einer Bergetappe bei der Tour de France gleicht der Tabellenverlauf des TSV Bildung Peine in der Hinserie der Fußball-Kreisliga. Denn der TSV gewann nicht einmal zwei Partien am Stück, allerdings wurden auch nur zweimal zwei Spiele in Folge verloren.

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Spielertrainer Kevin Genter (r.) möchte in der Rückrunde wieder mehr Struktur in das Spiel des TSV Bildung hineinbekommen.

Quelle: im

Aber auch einzelne Partien glichen einer Berg- und Talfahrt, gleich zweimal wurde eine 4:1-Halbzeitführung noch verspielt. Wie dieses Auf und Ab zustande kam, erklärt Kevin Genter, der zusammen mit Sören Walther den Trainerposten des in der Vorbereitung zurückgetretenen Carsten Doliwa übernahm, in der Hinrundenbilanz.

Meine Bilanz der Hinrunde: „Die Hinrunde lief den Umständen entsprechend, es gab viele Höhen und Tiefen. Dies lag vor allem daran, dass die Vorbereitung nicht optimal verlief und die Mannschaft deswegen nicht richtig zusammengefunden hat. Deshalb können wir auch mit Platz zehn zufrieden sein.“

Mein Spieler der Hinrunde: „Das ist eindeutig Marcel Lautenbach. Er hat eine gute Hinrunde gespielt. Mit seiner Schnelligkeit war er ein wichtiger Spieler, außerdem hat er auch viele Treffer erzielt. Sein Weggang nach Schwicheldt ist bitter für uns. Dennoch wünsche ich ihm, dass er weiterhin Tore schießt.“

Mein Pechvogel der Hinrunde: „Da kann ich keine Einzelperson nennen - das ist für mich die komplette Mannschaft. Wir hatten andere Ziele und wollten unter die Top Fünf. Aber leider ist es uns in der Hinrunde nicht gelungen, in den Spielen immer hundert Prozent zu geben. Jetzt müssen wir eben mit dieser Situation leben.“

Meine Enttäuschung der Hinrunde: „Das war das erste Spiel gegen Schwicheldt. Nach überragenden 30 Minuten führen wir schon mit 4:0 - und verlieren dann trotzdem noch mit 4:6. Gegen Vater Jahn ist uns genau das Gleiche passiert. Ich weiß nicht, woran das gelegen hat. Wahrscheinlich war es eine Kopfsache. Diese bitteren Niederlagen haben bei vielen Spielern einen Motivationsverlust zur Folge gehabt.“

Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Auch wenn unser Vorhaben, unter die To p Fünf zu kommen, noch möglich ist, ist dies nicht mein persönliches Ziel. Ich will zunächst wieder eine Struktur in unser Spiel hineinbekommen. Außerdem sollen die Jungs wieder Lust am Training haben und Bock auf die drei Punkte am Sonntag. Wenn es dann zu einem einstelligen Tabellenplatz reicht, wäre ich zufrieden.“

Meine persönliche Zukunft: „Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Ich konzentriere mich erst einmal auf die Rückrunde. Wie es dann im Sommer weitergeht, darüber mache ich mir aktuell keine Sorgen.“

Info:

Marcel Lautenbach geht, Julien Kahnt pausiert:

Neuzugänge: Nachdem der Wechsel von Jens Bergmann aus Duttenstedt bereits als offiziell verkündet wurde (PAZ berichtete), findet er nun doch nicht statt. Stattdessen stößt Yasin Kocak vom Ligarivalen Bosporus Peine zum TSV. „Er wirbelt viel auf der Sechs. Außerdem ist er zweikampfstark. Vielleicht kann er mit seinem Bruder Ersin, wenn er fit wird, die Doppelsechs spielen“, sagt Kevin Genter.

Abgänge: Außer dem Abgang des Top-Torjägers der Liga, Marcel Lautenbach (21 Tore), steht auch Julien Kahnt zunächst einmal nicht mehr zur Verfügung, weil er eine Pause einlegen möchte. „Er hat gesagt, dass ihm derzeit die richtige Einstellung zum Fußball fehlt und er der Mannschaft in dieser Verfassung nicht weiterhelfen würde. Als technisch starker Libero hat er uns immer geholfen.“

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