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Wer stoppt die Talfahrt? Duell der Krisenteams in Ölsburg

Fußball-Kreisliga Wer stoppt die Talfahrt? Duell der Krisenteams in Ölsburg

Equords Trainer Dennis Görke fordert einen Auswärtssieg und Eixe will es Dungelbeck wieder schwer machen.

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Gelingt ihnen das erste Saisontor und sogar der erste Sieg? Erwin Schulz (blau-gelb) trifft mit Ölsburg im Kellerduell auf Equord.

Quelle: Isabell Massel

Das Duell der Krisen-Teams: In der Fußball-Kreisliga erwartet heute Abend das nach drei Spielen noch tor- und punktlose Schlusslicht Viktoria Ölsburg den SV Herta Equord, der zuletzt dreimal in Folge mindestens sieben Gegentore kassierte. „Ich erwarte ein enges und zweikampfintensives Spiel. Aber wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir gewinnen, ganz klar!“, betont Herta-Trainer Dennis Görke.

Viktoria Ölsburg - SV Herta Equord (heute, 19 Uhr). Sportlich sind beide Klubs vergangenen Saison abgestiegen, doch weil Bildung Peine und der MTV Peine ihre Teams aus der Kreisliga zurückzogen, durften die Ölsburger und Equorder doch noch bleiben. Besser läuft es trotz des Klassenerhalt-Geschenks aber nicht. „In der Vorbereitung hätte ich allerdings nicht gedacht, dass es so schwierig wird“, sagt Herta-Coach Dennis Görke. Doch nach dem 3:2-Überraschungssieg zum Liga-Auftakt nach 0:2-Rückstand gegen Lengede II gingen der Herta die Spieler aus. Verletzte, Urlauber, Gesperrte: „Ich muss auch dieses Mal wieder sehen, was für Spieler ich überhaupt aufbieten kann, wir werden zumindest wieder aus der 2. Herren und der Alten Herren unterstützt“, sagt Görke. Immerhin: Paul Hölters wird wieder spielen können. Er soll dabei helfen, das erste Erfolgserlebnis nach drei Niederlagen herauszuschießen. „Unser Ziel muss es sein, die Talfahrt zu stoppen, denn die nächsten Aufgabe mit dem TSV Eixe und dem VfB Peine werden nicht einfacher“, betont Görke.

Unter Druck ist auch der Gegner. Ölsburgs Betreuer Rolf Petersohn bedauert die sportliche Krise. Nach dem Weggang einiger Leistungsträger in der Winterpause der vergangenen Saison könne sein Verein derzeit „keine schlagkräftige Truppe mehr aufbieten“. Einige Spieler seien noch nicht kreisliga-tauglich und bei der desolaten Pleite gegen Edemissen (0:13) hatte die Viktoria nur elf Mann zur Verfügung. „Ich bin schon so lange dabei, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. Das ist schwer anzusehen“, sagt der Betreuer.

Eine Teilschuld an der Negativ-Serie habe auch die schwere Verletzung von Trainer Markus Puschmann: „Ohne Trainer ist alles ein bisschen schwieriger, doch letztlich darf das keine Ausrede sein“, betont Petersohn. Auch gegen Equord werde der Coach weiter fehlen, da er nach wie vor im Krankenhaus liegt. Da zudem Fußball-Obmann Tobias Schoeler beruflich in München ist, wird Alt-Herren-Spieler Almir Tupkusic die Mannschaft heute und am Sonntag betreuen.

Ein Dreier müsse trotz der schwierigen Vorzeichen her, fordert Petersohn. An Ehrgeiz mangele es dem Team nicht: „Jetzt müssen die Jungs den Kopf hoch nehmen und mit breiter Brust antreten.“

TSV Eixe - TSV Dungelbeck (heute, 19 Uhr). Vor 14 Tagen lieferten sich die Mannschaften eine Pokalschlacht, die der TSV Eixe nach einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen mit 6:5 gewann. „Diesmal wird es ein anderes Spiel“, vermutet Eixes Trainer Nils Könnecker. Trotz vieler Ausfälle und der Tatsache, dass ihm kein Stürmer zur Verfügung steht (Bogusz Rot-Sperre, Stolte verhindert, Mörtzsch verletzt) will Könnecker nicht lamentieren. „Wir werden voll auf Sieg spielen“, kündigt er an. Die vergangenen drei Begegnungen verloren die Eixer gegen das Team von Hubert Meyer nicht - „Dungelbeck können wir“.

Dass der Gast jüngst dem Titelanwärter VfB Peine ein 3:3 abtrotzte, schüchtert Könnecker nicht ein: „Was die Dungelbecker gegen den VfB machen, ist mir egal. Wir sind der TSV Eixe, und Dungelbeck weiß, was es heißt, bei uns zu spielen.“

mcb/cm

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