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Wendezelles Torjäger DiNunno verletzt sich schwer

Fußball-Bezirksliga Wendezelles Torjäger DiNunno verletzt sich schwer

Durchwachsener Jahresauftakt für die Peiner Fußball-Bezirksligisten: Während der TSV Wendezelle neben der Niederlage auch noch drei Verletzte von RW Volkmarode mit auf die Heimreise nahm, konnte Edemissens Trainer Helmut Kaub mit dem Punktgewinn beim SV Lauingen/Bornum gut leben. Die übrigen Spiele mit Peiner Teams fielen aus.

SV Lauingen/Bornum – TSV Edemissen 0:0. „Der größte Teil des Platzes war angetaut, der Rest knüppelhart gefroren“, beschrieb TSV-Trainer Helmut Kaub die Platzverhältnisse in Lauingen. Damit kamen beide Mannschaften jedoch gut zurecht. Dennoch benötigten die Gäste 20 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Die neuformierte Abwehr musste sich erst finden.

„Danach lief es aber von Minute zu Minute besser und wir waren mehr als ebenbürtig“, analysierte Edemissens Übungsleiter. Die Torchancen konnten Thorsten (30.) und Thomas Erich (35.) jedoch nicht nutzen.

Nach Wiederbeginn das gleiche Bild. Edemissen spielerisch überlegen, doch die Platzherren blieben mit langen Bällen immer gefährlich. Die größte Chance, das Spiel zu entscheiden, vergab Edemissens Routinier Sven Siedentop (55.). Allein auf das gegnerische Tor zulaufend, scheiterte er am Torhüter der Platzherren.

„Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden“, bilanzierte Kaub, der ein ausgeglichenes Chancenverhältnis notiert hatte und mit dem Punktgewinn zum Auftakt in einem Auswärtsspiel gut leben konnte. „Darauf können wir aufbauen“.
TSV Edemissen: Busse – Mainz, Ebeling, Riethmüller, Garmil Omar, Mass (65. A. Omar), Beyer, Thorsten Erich, Leßmann, Siedentop, Thomas Erich.

RW Volkmarode – TSV Wendezelle 3:2 (1:1). Wendezelles Trainer Thomas Mainka kochte nicht nur wegen der unnötigen Niederlage. Der knüppelhart gefrorene Platz mit einer dünnen rutschigen Kruste, drei mehr oder weniger schwer verletzte Spieler und ein Gastgeber, der aus jedem Foul durch Theatralik eine schwere Körperverletzung machte, trugen ein Übriges zu seinem Gemütszustand bei.

Die Folge: In der Schlussminute sah Fabian Kobsch nach einem Foul vor der Wendezeller Trainerbank die Rote Karte. „Wenn das Rot war, hätten drei Volkmaroder auch vom Platz fliegen müssen“, sagte Mainka.

Dabei hatten die Gäste gut begonnen. Marco Di Nunno (5., 16.) hätte seine frühe Führung (8.) selbst weiter ausbauen können. Marcel Sachse (14.) scheiterte per Volleyabnahme. Danach übernahmen aber die Gastgeber mehr und mehr die Initiative und glichen noch vor der Pause durch Aydogan aus.

Kurz nach Wiederbeginn die für Wendezelle schmerzhafte Vorentscheidung: Marco Di Nunno musste mit Verdacht auf eine schwere Fußverletzung ausgewechselt werden. „Danach war es kein gutes Spiel mehr. Fast jede Aktion wurde durch ein Foul unterbrochen“, bilanzierte Wendezelles Übungsleiter, dessen Mannschaft durch zwei unglückliche Torwartaktionen auf die Verliererstraße geriet. Hans Puschers Anschlusstor (87.) fiel zu spät.

TSV Wendezelle: Laubitz – Ahlers, Heike, Schwan, Allerkamp (31. Kobsch), Jäger, Kallweit (46. Rickmann), Puscher, Sachse, Di Nunno (47. Arikan), Kükemück.

Tore: 0:1 Di Nunno (8., Strafstoß), 1:1 Aydogan (29.), 2:1 (73., Eigentor Kobsch), 3:1 Isigüzel (81., Strafstoß), 3:2 Puscher (87.).

ua

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