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Wendezeller "Geheimsekte" klettert in der Tabelle

Jazzdance-Regionalliga Wendezeller "Geheimsekte" klettert in der Tabelle

Ihr Auftritt und die Musik dazu sind schaurig düster, doch die Aussichten werden immer besser. Nach ihrem Auftritt in Hamburg haben sich die als Geheimsekte der Assassinen auftretenden Dream Dancer des TSV Wendezelle in der Tabelle der Jazz- und Modern-Dance-Regionalliga erneut verbessert - das feierten die Tänzerinnen mit Backfisch.

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Geheimnisvoll: Die Dream Dancer mit ihrem Auftritt zum Lied „Iron“.

Vorm dritten Turnier hatten die Wendezellerinnen emsig an Feinheiten bei Drehungen und Sprüngen gearbeitet. Mit geteiltem Erfolg: „Die Ausführungen waren sauberer, doch leider hat darunter die Synchronität gelitten“, bedauerte Tänzerin und Dream-Dancer-Leiterin Anna Balzuweit. Doch der Auftritt der in graue Kopftücher gehüllten und mit schwarzen Augenbinden versehenden Dream Dancer zum Song „Iron“ von Woodkid kam an. Die Wendezellerinnen erreichten das große Finale. Vielleicht auch, weil ihnen die Voraussetzungen in der Sporthalle in Steilshoop gefielen. „Die Tribüne war recht klein, das war ganz schnuckelig. So konnten wir sogar unsere Fans sehen“, schilderte Balzuweit. Das motivierte.

Ärgerlich sei jedoch gewesen, dass im Finale die zweitplatzierte TSG Bremerhaven vor und der erstplazierte MTV Goslar direkt nach den Wendezellerinnen tanzten. „Der direkte Vergleich konnte sich nicht positiv auswirken“, stellte Balzuweit fest. Ihr Team habe dennoch ein gutes Gefühl gehabt. Die offene Wertung führte die Wendezellerinnen schließlich auf Platz sechs: 4-3-6-5-6 hatten die Richter gezückt. „Schade, wir hatten auf einen fünften Platz gehofft“, sagte Balzuweit.

In der Tabelle zogen die Wendezellerinnen dennoch mit der Formation „En Vogue“ vom OTK Schwarz-Weiß SC Siemensstadt Berlin gleich. Beide teilen sich Rang fünf. „Die Platzierung ist super, doch nun heißt es, diesen Platz auch zu halten“, betont Balzuweit, die mit ihrem Team und einigen Fans vor der Rückfahrt noch Backfisch und ein Feuerwerk beim Hamburger Hafengeburtstag genoss.

Ein Feuerwerk zünden würden die Wendezellerinnen auch gerne im Saisonfinale am 26. Mai in Cottbus. „In der Videoanalyse zeigte sich, dass wir synchroner sein können“, verwies Balzuweit auf die nächsten Trainingsinhalte.

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