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Wendezelle überrascht Ölper und ist der lachende Dritte

Viktoria-Cup Wendezelle überrascht Ölper und ist der lachende Dritte

Fußball-Oberligist BSV Ölper beherrschte die Vorrundengruppe 2 des Woltwiescher Viktoria-Cups und zog souverän in die Endrunde ein. Nach vier Siegen in Folge stand der Final-Einzug schon vor dem letzten Gruppenspiel der Braunschweiger fest. Daran lag es jedoch nicht, dass die Ölperaner in der letzten Begegnung gegen den TSV Wendezelle patzten und den Peinern dadurch den Endrunden-Einzug ermöglichten.

Der BSV hielt auch gegen die Wendezeller richtig dagegen, doch zwei Zeitstrafen konnte auch der Oberligist nicht kompensieren. „Positiv ist, dass wir erneut gezeigt haben, dass mit dem richtigen Kampfgeist viel zu erreichen ist“, freute sich TSV-Trainer Thomas Mainka über den unverhofften 4:2-Sieg. Die Leistung seines Teams fand er jedoch nicht berauschend: „Wir haben schlecht gespielt, mussten im PAZ-Cup am Tag zuvor zu viel investieren. Deshalb war auch nicht mehr drin.“

Der Kampf um den zweiten Finalplatz blieb jedoch bis zur letzten Spielminute spannend. Vor den letzten Spielen nahm das Turnier richtig Fahrt auf, denn vier Mannschaften kämpften punktgleich um den begehrten Einzug in die Endrunde. Germania Wolfenbüttel musste gegen die abgeschlagene Reserve des VfB Peine vorlegen, führte schnell mit 3:0, um dann am Ende einzubrechen.

Dem VfB gelang mit großem Kampfgeist noch ein Remis. Nach dem unverhofften Wendezeller Sieg gegen den BSV Ölper hätte Pfeil Broistedt ein Sieg gereicht, um Rang zwei zu sichern. Der stark aufspielende Salzgitteraner Kreisligist MTV Lichtenberg hielt jedoch dagegen und entschied die Begegnung zu seinen Gunsten. Der Lichtenberger Sieg fiel aber nicht hoch genug aus, sodass der punktgleiche TSV Wendezelle letztendlich der lachende Dritte war.

„Wir waren nicht konzentriert genug“, bemängelte Broistedts Trainer Bernd Nixdorff, der das Ausscheiden auch mit einem lachenden Auge sah. Der Grund: Am Endrundenspieltag des Viktoria-Cups müssen die Pfeile auch im PAZ-Cup spielen. Die Broistedter sorgten auch für den negativen Höhepunkt der zweiten Runde. Sascha Nehrig sah nach einer Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.

Ulrich Attermeyer

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