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Wendezelle kämpft mit Personalproblemen

1. Fußball-Kreisklasse Wendezelle kämpft mit Personalproblemen

Bei der Aufstiegsfrage in der 1. Fußball-Kreisklasse haben der TSV Wendeburg und Arminia Vöhrum zurzeit die besten Aussichten. Dahinter rangeln sich mehrere Mannschaften um die Härke-Pokalplätze.

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Stefan Meier (links, hier im Spiel gegen Wendeburg) wird den Wendezellern am Sonntag fehlen.

Quelle: rb

Wedtlenstedt und Oberg lauern mit 21 Punkten. BSC Bülten und TSV Münstedt (beide je 18 Punkte) wollen ebenfalls eingreifen. Münstedt - mit zwei Spielen in Rückstand - hat da die größten Aussichten. Der TSV Wendezelle II (21 Punkte) darf als zweite Mannschaft nicht im Härkepokalplatz mitspielen.

TSV Wendezelle II - MTV Wedtlenstedt (Sonntag, 12 Uhr). Der TSV Wendezelle hat zwar laut Trainer Stefan Wolf einen „übersichtlichen Kader“, aber bisher gab es kaum Ausfälle, und es brauchten auch nur wenige Spieler an die Erste abgegeben zu werden. Deshalb stehe die Mannschaft in der Tabelle so weit oben.

Doch die gute Zeit ist mittlerweile vorbei. „Unsere Liste fehlender Spieler ist lang: Die beiden Meier-Brüder fehlen aus privaten Gründen, Oliver Peters ist im Skiurlaub, Malte Ziegler, Roman Lemke und Bastian Wittig sind alle verletzt“, hadert Wolf. Am vergangenen Sonntag in Woltwiesche hat der Trainer schon selber mitspielen müssen. „Ich bin 49 Jahre alt und habe dort 90 Minuten durchgespielt.“

Trotz der Personalmisere ist für Wolf klar: „Wir werden am Sonntag dagegenhalten. Aber ob wir den einen gewünschten Punkt holen, liegt auch daran, mit welchen Spielern wir auflaufen können.“

David Moleon-Zafra, Mannschaftsführer des MTV Wedtlenstedt, ist keinesfalls zufrieden mit dem bisherigen Saison-Verlauf. „Wenn ich nur an die Spiele gegen Soßmar und gegen Bülten denke, da haben wir zu viele Punkte liegen gelassen. Das war überflüssig.“

Moleon-Zafra glaubt aber noch an einen guten weiteren Verlauf. „Wir sind Tabellendritter und müssen den Kampf um Platz zwei sicherlich noch nicht aufgeben. Denn Vöhrum ist punktemäßig so weit auch noch nicht von uns entfernt. Der TSV Wendeburg hat einen Lauf, aber es kommen auch noch einmal andere Zeiten. “

Moleon-Zafra hofft zudem auf die langzeitverletzten Serdar Ayhan-Korb und Aleixs Tused-Badia, die in den entscheidenden Spielen gefehlt haben. Sie würden demnächst wieder in die Mannschaft zurückkehren.

TSV Münstedt - Viktoria Woltwiesche II (Sonntag, 14 Uhr). Christof Jez, seit wenigen Wochen Trainer der Woltwiescher Reserve, sieht Fortschritte: „Wir trainieren hart und werden das bis zur Winterpause so beibehalten. Spielerisch haben wir uns weiterentwickelt. Was uns noch fehlt, ist eine gewisse Sicherheit im Spielaufbau.“

Jez möchte aus Münstedt gern wenigstens einen Punkt mitnehmen. „Ich selber hatte mich für die erste Mannschaft festgespielt, kann aber am Sonntag in Münstedt ebenso wieder eingreifen wie auch Max Drescher. Wir fahren somit optimistisch dort hin, wohlwissend, dass die bisherigen zehn Punkte im Abstiegskampf noch nicht ausreichen werden. Wir müssen weiter punkten. Auch weil der Tabellenletzte SV Bosporus II bestimmt noch Punkte sammeln wird.“

Einen Gäste-Erfolg verhindern will Münstedts Trainer Markus Eschemann. Er und seine Mannschaft seien hochmotiviert. „Wir haben vor der Winterpause noch zwei englische Wochen vor uns, bei denen wir die Möglichkeit haben, uns weit nach vorn schieben zu können.“

Eschemann hatte sich vor einer Woche die Viktoria-Reserve angesehen und ist der Meinung, dass dieser Gegner zu schlagen ist. „Es sei denn, wir machen grobe Fehler.“ Mit Maik Böker und Tim Schmidt fehlen allerdings zwei Stammspieler.

ma

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