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Wendeburg steigert sich spät

Fußball-Gemeindepokal Wendeburg steigert sich spät

Zum vierten Mal in Folge hat der TSV Wendeburg das Fußballturnier um den Gemeindepokal gewonnen. Bürgermeister Gerd Albrecht lobte bei der Pokalübergabe den Einsatz des Veranstalters TSV Meerdorf. Insbesondere Frederik Buchholz und Wolfgang Schuppen hatten die Organisation gemeistert. „Der Dank gilt aber allen, die sich für dieses Turnier eingesetzt haben.“

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Dynamischer Einsatz der Wenser (blau). Ihre Niederlage gegen den Gemeindepokalsieger TSV Wendeburg konnte das aber nicht verhindern.

Quelle: rb

Die Gemeinde hat es sich nicht nehmen lassen, einen großen neuen Pokal zu stiften. Die Spiele am gestrigen letzten Turniertag standen allerdings nicht auf einem hohen Niveau, dafür fehlten den Mannschaften zu viele wichtige Spieler.

Wacker Wense - TSV Wendeburg 1:5 (1:1). Wendeburgs Spielertrainer Michael Holst war insgesamt „ziemlich enttäuscht. Das war heute alles nicht so doll. Erst als wir in der zweiten Halbzeit mehr Tempo in unseren Aktionen hatten und Wacker Wense konditionelle Schwierigkeiten bekam, haben auch wir mehr Initiative gezeigt. Erst dann konnte ich mit meiner Mannschaft halbwegs zufrieden sein.“

Auch weil er kurz vor Saisonbeginn mit Hendrik Brandes und Lukas Rickmann zwei Leistungsträger jeweils mit einem Bänderriss verloren hat, konnte sich Holst nicht so richtig über den neuen Pokal freuen.

Tore: 0:1 Hein (24.), 1:1 Eigentor Benedikt Zertner (38.), 1:2 Eigentor Nils Wehmann (47.), 1:3 Querfurth (58.), 1:4 Hein (67.), 1:5 Grösch (74.).

TSV Wendezelle II - TB Bortfeld 1:1 (1:0). Beide Mannschaften begannen stark, ließen dann aber auch nach einer Viertelstunde stark nach. Gefeiert wurde das Führungstor des 22jährigen Sudanesen Yahya Adam Harun, der mit einem geschickten Zuspiel an der Strafraumgrenze freigespielt wurde und mit einer Körpertäuschung die Führung für die Wendezeller klarmachen konnte. Erst spät (84.) glich Sven Schäfer für die Turnbrüder aus, die in der Nachspielzeit beinahe noch zum Siegtreffer gekommen wären, als Marvin Fritsch einen Freistoß aus 30 Metern an die Querlatte knallte.

Fazit vom früheren Trainer Stefan Wolf, der als 50-Jähriger noch einmal in der Zweiten ausgeholfen hat: „Beide Mannschaften haben stark ersatzgeschwächt gespielt. Das Unentschieden war ein gerechtes Ergebnis.“ TB-Coach Carsten Lehne freute sich über das große Engagement seiner Spieler, die noch mit dem späten Ausgleichstreffer belohnt wurden. Lehne hofft, dass der Schwung der Spiele in Meerdorf in die kommende Punktspielsaison mitgenommen wird.

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