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Vor dem Derby fehlt beiden Mannschaften der Rhythmus

Frauenfußball-Landesliga Vor dem Derby fehlt beiden Mannschaften der Rhythmus

Klar favorisiert gehen die Landesliga-Fußballerinnen des VfB Peine in das morgige Derby bei Teutonia Groß Lafferde. Denn während der gastgebende Tabellenletzte erst fünf Zähler geholt hat, verbuchte der VfB als Vierter bereits 24 Punkte.

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Der VfB Peine (rot) will bei Teutonia Gross Lafferde (blau) punkten. Teutonia hofft aber, die aufsteigende Tendenz fortsetzen zu können.

Quelle: im

SV Teutonia Groß Lafferde - VfB Peine (Sonntag, 11 Uhr). „Ich erkenne die Leistung des VfB in den letzten Jahren an“, lobt Lafferdes Trainer Olaf Pickhardt die Peinerinnen. „Sie haben aus ihrem Unterbau eine gute Mannschaft zusammengestellt und sind für mich nicht überraschend soweit oben.“ Deswegen sind für ihn die Gäste auch in der Favoritenrolle. Sie seien besser als die Gastgeberinnen. Aus diesem Grund wäre eine Niederlage von der Ausgangslage nicht dramatisch - allerdings, weil es ein Derby ist, schwer zu verkraften.

Pickhardt hofft, aus dem Derby-Charakter das Erfolgsrezept zu ziehen. „So ein Spiel ist auch immer eine emotionale Geschichte. Wenn die richtige Stimmung aufkommt, kann es die Mannschaft puschen.“

Diese Stimmung kommt bei den Peinerinnen nicht so richtig auf. „Diese Mentalität fehlt meinen Spielerinnen. Für sie ist es ein normales Spiel wie gegen jeden anderen auch“, begründet VfB-Coach Michael Brennecke. „Ob das negativ ist, werde ich erst hinterher sagen können.“ Positiv sei jedoch, dass seine Spielerinnen nicht so nervös seien wie er, meint Brennecke und erinnert an das Hinspiel, als die Teutonia zur Pause 2:0 führte, der VfB das Spiel aber noch zum 3:2 drehen konnte. „Da waren wir spielerisch zwar nicht schlecht, allerdings haben wir unsere Chancen nicht genutzt.“ Dies dürfe am Sonntag nicht erneut passieren: „Lafferde kämpft ums Überleben. Sie werden Alles aufbieten. Derzeit sind sie auf dem aufstrebenden Ast.“

Das erfreut auch Pickhardt: „Unsere beiden Spiele nach der Winterpause waren gut, obwohl wir gegen Wahrenholz knapp verloren haben.“ Geärgert hat in deshalb auch, dass das Spiel vergangene Woche gegen Eisdorf ausfiel. „Wir haben derzeit nicht die Konstanz und sind jetzt auch wieder aus dem Rhythmus.“

Dieses Problem beklagt aber auch der VfB. Denn aufgrund von Spielausfällen hat der zuletzt vor drei Wochen gespielt.

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