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Vor 250 Fans: HSG Nord feiert Landestitel

Handball Vor 250 Fans: HSG Nord feiert Landestitel

Mit Megafon und Trommeln wurden die C-Jugend-Handballerinnen der HSG Nord Edemissen unterstützt. Für den Paukenschlag hat der Meister der Landesliga prompt selbst gesorgt. Das Team sichert sich überraschend in der eigenen Halle die Niedersachsenmeisterschaft - trotz kleinem Fehlstart.

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Traf auch in Bedrängnis: Im Spiel gegen Burgdorf erzielte Anna-Lena Feldt (am Ball) drei Tore für die HSG Nord Edemissen. Das Team gewann die Niedersachsenmeisterschaft.

Quelle: Ralf Büchler

250 Zuschauer verfolgten die Titelkämpfe in Edemissen. Neben vielen Eltern unterstützten auch zahlreiche Handballer der HSG das Jugendteam. "Unsere B-Jugend hatte zwei Trommeln und ein Megafon dabei. Die haben richtig Stimmung gemacht", freute sich Lena Klemm, Jugendspielgemeinschaftsleiterin der HSG. C-Juniorinnen-Trainer Gundolf Deterding hatte extra noch seinen geplanten Dänemark-Urlaub verschoben. Er sollte es nicht bereuen.

HSG Nord Edemissen - TSV Burgdorf 7:10 (2:3). Im Modus "Jeder gegen Jeden" ermittelten die fünf Landesliga-Meister den Niedersachsen-Meister. Gespielt wurden zwei Halbzeiten a zehn Minuten. Die HSG-Mädchen mussten sich erstmal an die tolle Atmosphäre bei ihrem Heimspiel gewöhnen. "Da trat zunächst eine hoch nervöse Mannschaft auf. Es hat ganz wenig geklappt. Vielleicht auch, weil die Mädchen übermotiviert waren und zu viel Respekt vor den hoch gehandelten Burgdorferinnen hatten", erklärte Lena Klemm die Auftaktpleite. Es blieb die einzige Niederlage.

HSG: Burgdorff (2), Feldt (3), Marquardt (2).

HSG Nord Edemissen - HV Lüneburg 11:6 (5:4). Die HSG steigerte sich. Die Abwehr arbeitete konsequent. "Vorne haben wir sichere Pässe gespielt, darunter wunderschöne Anspiele an den Kreis", freute sich Lena Klemm.

HSG: Buhle (3), Burgdorff (5), Feldt, Marquardt (2).

HSG Nord Edemissen - VfL Oldenburg 12:7 (6:2). Die Oldenburgerinnen hatten sich nach den ersten Spielen als heißer Titelkandidat erwiesen. "Die Mannschaft spielte sehr kompakt und hatte große, kräftige Spielerinnen dabei", schilderte Klemm. Doch die Edemisserinnen gewährten den starken Rückraumschützinnen keinen Raum. "Die Abwehr hat gut verschoben", lobte Klemm. Zudem setzten sich die HSG-Mädchen in 1:1-Situationen technisch gut durch, vor allem Victoria Marquardt warf wichtige Tore - die Überraschung war perfekt. "Bei uns hat in diesem Spiel alles geklappt. Vielleicht hat uns Oldenburg aber auch etwas unterschätzt", stellte Klemm fest.

HSG: Thurau (2), Buhle, Marquardt (4), Feldt (3), Madlen Teichmann, Burgdorff.

HSG Nord Edemissen - ATSV Habenhausen 11:10 (5:4). Krönender Abschluss: Es war die letzte Partie der Titelkämpfe, aufgrund der Oldenburger Tordifferenz war klar - wer dieses Spiel gewinnt, ist Niedersachsenmeister. "Entsprechend haben die Mädels alles gegeben", betonte Klemm. Auch Habenhausen hatte Eindruck hinterlassen. "Spielerisch sogar den besten. Die Mannschaft war gut ausgebildet", erläuterte Klemm. Doch davon ließ sich die HSG nicht beirren - die Mannschaft führte von der ersten bis zur letzten Minute dank eines starken Zusammenspiels. Zudem parierte Torfrau Vanessa Pertile zwei Siebenmeter.

"Wir haben uns riesig gefreut. Unter den ersten Drei hatte ich uns erwartet, aber an die Niedersachsenmeisterschaft hatte ich nicht gedacht. Doch ein großer Kampfgeist zeichnet nunmal die Mannschaft aus", freute sich Lena Klemm.

HSG: Buhle (3), Burgdorff (2), Marquardt (29, Thurau, Feldt (3).

Am Erfolg beteiligt waren Madlen und Sabrina Teichmann, Ina Burgdorff, Anna-Lena Feldt, Melina Buhle, Jarste Schaprian, Vanessa Pertile, Michelle Thurau und Viktoria Marquardt.

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