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Von Härke-Pokal bis Abstieg ist alles möglich

Fußball-Kreisliga Von Härke-Pokal bis Abstieg ist alles möglich

Auch die höchste Saisonniederlage hat sie nicht aus der Bahn geworfen: So hoch wie Woltorfs Kreisliga-Fußballer beim 0:8 gegen Spitzenreiter Vechelde verlor kein anderes Team. Doch nachdem der VfL in der Vorsaison auf Rang 13 gerade so den Klassenerhalt gesichert hat, sieht es bisher gut aus.

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Entscheidende Spieler beim VfL: Robin Smolka und Sebastian Hahn (von links).

Quelle: im

Mit 21 Punkten rangieren die Woltorfer auf Rang neun und haben ihr Saisonziel „gesichertes Mittelfeld“ fest im Blick. Aufgeatmet werden darf deswegen in Woltorf aber noch nicht. „Es ist alles eng zusammen“, warnt Trainer Max Hilkens. Vom Härkepokal bis zum Abstieg sei noch alles möglich, merkt der Coach an, der in der Hinrundenbilanz auf die erste Halbserie zurückblickt und Auskunft gibt, was er in der Rückserie erreichen möchte.

- Meine Bilanz der Hinrunde: „Die Saison lief bisher den Umständen entsprechend. Ich bin nicht komplett zufrieden, da wir in einigen Spielen besser als der Gegner waren, jedoch kein Kapital daraus schlagen konnten. Wir vergeben unsere Chancen zu leichtfertig und hinten gehen wir nicht konsequent gegen.“

- Mein Spieler der Hinrunde: „Robin Smolka ist unser konstantester Spieler. Er ist technisch stark und hilft uns mit seiner Spritzigkeit. Auch nach seinem Bänderriss war er schnell wieder fit. Das zeigt, welchen Ehrgeiz und Willen er besitzt.“

- Mein Pechvogel der Hinrunde: „Aufgrund einer Knieverletzung aus der letzten Saison konnte Thomas Schridde in der Hinrunde nicht spielen. Dabei waren wir guter Hoffnung, dass er fit wird. Doch jetzt ist er wieder im Training.“

- Meine größte Enttäuschung: „Das sind alle Niederlagen. Aber am ärgerlichsten war das 3:4 am ersten Spieltag gegen Ölsburg zuhause. Nach 0:3 kommen wir zurück und verschießen einen Elfmeter mit der Chance auf das 4:3. Anschließend bekommen wir in der letzten Sekunde einen Elfmeter gegen uns, weil wir es nicht schaffen, den Stürmer eher zu attackieren. Danach wurde das Spiel gar nicht mehr angepfiffen.“

- Meine Erwartungen an die Rückrunde: „Wir wollen uns im Mittelfeld festsetzen. Wenn alle da sind, ist das nötige Spielerpotenzial vorhanden. Das ist für uns realistisch, auch wenn der Härke-Pokal noch in Reichweite ist. Das wichtigste ist jedoch: Wir wollen auf gar keinen Fall was mit dem Abstieg zu tun haben. Dafür ist mein heiligster Wunsch, dass sich unser Torwart Sebastian Hahn nicht verletzt. Er ist unser Kapitän und eine Bank im Tor.“

-Meine persönliche Zukunft: „Das werden wir im Laufe der Rückserie besprechen. Wir müssen abwarten, wie sich die Saison entwickelt. Es muss schließlich auch passen. Jeder hat Ideen, die er einbringen will. Im Moment habe ich den Eindruck, es ist alles in Ordnung.“

Info:

Eine Mannschaft aus Woltorfern

Keine Veränderungen gibt es im Kader des VfL Woltorf. „Es ist eine gewachsene Truppe, in der nur Woltorfer spielen“, sagt Trainer Max Hilkens. „Wir wollen die Mannschaft mit ortsansässigen Spielern besetzen. So ist die Vereinsphilosophie. Das dauert zwar länger, um eine Mannschaft zu entwickeln, ist aber nachhaltiger. Wenn jemand von außerhalb hier Fußball spielen möchte, würden wir schauen, ob er in die Mannschaft passt.“

lr

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