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Vom Aufsteiger aus der eigenen Halle gefegt

Badminton-Oberliga Vom Aufsteiger aus der eigenen Halle gefegt

Der Liga-Neuling glänzt mit einem Kantersieg im Derby: Überraschend deutlich mit 7:1 gewann Badminton-Oberligist VfB/Ski-Club Peine sein Auswärtsspiel beim Lokalrivalen SG Vechelde/Lengede.

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Steuerte zwei Punkte zum klaren 7:1-Sieg des VfB/Ski-Club Peine bei: Christian Lerbs gewann sein Doppel mit Marcel Pabst und profitierte im Einzel von der Aufgabe Albert Finks.

Quelle: cb

Schon das Hinspiel hatte der Aufsteiger mit 5:3 gewonnen. „Durch die zwei Derbysiege hat man deutlich gesehen, wer die Nummer eins im Kreis Peine ist“, betonte Peines Spieler Timo Sperber.

SG MTV Vechelde/SV Lengede – VfB/Ski-Club Peine 1:7 (5:14 Sätze). Der abstiegsgefährdeten SG war der Druck anzumerken. Die Spieler agierten viel zu nervös und machten unnötige Fehler. Die Peiner spielten dagegen sehr abgeklärt. „Besser hätte es nicht laufen können“, bilanzierte VfB/SC-Mannschaftsführer Andreas Becker nach dem Kantersieg. Sichtlich niedergeschlagen war hingegen SG-Spieler Björn Wirthsmann. „Ein rabenschwarzer Tag für uns: Wir haben nicht nur die Derbypunkte, sondern auch Albert Fink durch eine Verletzung verloren“, konstatierte der sportliche Leiter der SG. Fink zog sich im Einzel gegen Christian Lerbs im zweiten Satz eine Adduktoren-Verletzung zu und musste aufgeben.

Mehr als unglücklich waren auch die Doppel für die SG verlaufen. Beinahe eine Vorentscheidung hatten die Peiner dort herausgeschmettert, alle Doppel gewonnen. Stark spielten vor allem Sperber/Becker, die in zwei Sätzen gegen Brandsch/Dziadzka siegte. Im zweiten Durchgang lagen sie bereits 4:11 hinten, machten dann aber acht Punkte in Folge. „Timo hat mich richtig mitgezogen, ich war nicht wirklich gut im Spiel“, lobte Becker seinen Doppelpartner. Coach Heiner Brandes sah es viel positiver: „Das war von beiden die beste Leistung der Saison.“

Marcel Pabst und Christian Lerbs sicherten sich das Spitzendoppel in drei Sätzen. „Unerwartet“, wie Gegner Björn Wirthsmann fand, der die Niederlage mit Stefan Komljenovic aufgrund der guten Leistung im zweiten Satz als unnötig bezeichnete. Das Peiner Damendoppel erhöhte auf 3:0.

In guter Form zeigte sich im Anschluss die 15-jährige SG-Spielerin Kristin Steinmann gegen Katrin Schindler. Sie gewann den ersten Satz 21:16, war im Entscheidungssatz aber chancenlos. „Das war eine starke Leistung, vor allem, da Kristin in jüngerer Vergangenheit kaum Einzelpraxis hatte“, zeigte sich Coach Achim Witzel trotz der Niederlage mit dem Spiel der Nachwuchshoffnung zufrieden.

Damit stand es bereits 4:0 für Peine. Aufgegeben hatte sich die SG aber noch nicht. Doch der kleinen Hoffnung auf ein Remis wurde bereits im nächsten Spiel ein jähes Ende gesetzt. Albert Fink musste nach einem knapp verlorenem ersten Satz beim Stand von 12:13 im zweiten Durchgang aufgrund einer Adduktorenverletzung aufgeben und konnte auch im Mixed nicht mehr antreten. Der Sieg des VfB/SC war perfekt.

Trotzdem sahen die Zuschauer in der gut gefüllten Lengeder Sporthalle noch ein mitreißendes Spitzeneinzel zwischen Thomas Brandsch und Lars Freist, der erstmals seit Oktober nach verletzungsbedingter Pause wieder spielte. Die Partie mit vielen tollen Ballwechsel gewann Freist nach drei Sätzen.

Den Ehrenpunkt für die SG holte Björn Wirthsmann. „Man merkte ihm an, dass er niedergeschlagen und frustriert war. Umso bemerkenswerter hat er gespielt. Ich finde es toll, dass er sich nicht hängen ließ, auch wenn ich dadurch verloren habe“, lobte Peines Andreas Becker.

Als fairer Verlierer zeigte sich Björn Wirthsmann. „Glückwunsch nach Peine. Wie im Hinspiel haben wir sämtliche Dreisatz-Matches und alle knappen Spiele verloren. Das ist überaus frustrierend, aber nicht zu ändern. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Liga halten werden.“

Die Spiele: Wirthsmann/Komljenovic – Pabst/Lerbs 17:21, 21:7, 13:21; Brandsch/Dziadzka – Sperber/Becker 17:21, 21:23; Steinmann/Reich-stein – Schindler/Latussek 19:21, 12:21; Kristin Steinmann – Katrin Schindler 21:16, 11:21, 6:21; Albert Fink – Christian Lerbs 17:21, 13:21; Fink/Reichstein – Sperber/Latussek 0:21, 0:21 kampflos; Thomas Brandsch – Lars Freist 14:21, 21:12, 13:21; Björn Wirthsmann – Andreas Becker 13:21, 19:21.

Stefan Röver

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