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Volltreffer: "Toreros" genießen Orientalisches

Sparkassen-Torjäger-Cup Volltreffer: "Toreros" genießen Orientalisches

"Ein Tor würde dem Spiel gut tun" - Mit diesem Satz hat Reporter Marcel Reif Fußball-Geschichte geschrieben. Die Sparkasse und die Peiner Allgemeine Zeitung haben Dienstagabend demnach die geehrt, die besonders viel Gutes getan haben - die treffsichersten Peiner Fußballer und Mannschaften.

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Katrin Weerts von der Kreissparkasse Peine und PAZ-Sportredakteur Christian Meyer überreichten an den MTV Peine eine Riesen-Flasche Sekt und den Pokal für den Sieg in der Mannschaftswertung. Platz zwei und drei gingen an Teutonia Groß Lafferde II und den

Quelle: Isabell Massel

Lammfilet vom Spieß, gefüllte Auberginen, Bauernsalat, Börek mit Kartoffeln oder Schafskäse - für die Vorbereitung auf die Siegerehrung haben sich die Fußballer vom MTV Vater Jahn Peine genauso ins Zeug gelegt, wie beim Torabschluss im Strafraum des Gegners. Mit 131 Treffern sicherten sich die Jahner in der vergangenen Spielzeit die Trophäe in der Mannschaftswertung des Sparkassen-Torjäger-Cups und durften dafür Gastgeber der Feier mit Peines besten Torjägern sein. Dank ihrer Torfabrik stiegen die Jahner in die Leistungsklasse auf. „Für uns zählt im ersten Jahr nur, nicht abzusteigen. Dass wir gut mithalten können, haben wir ja schon gezeigt“, ist Trainer Hilmi Özyurt optimistisch.

Die Sparkasse finanzierte den Abend mit Getränken, orientalischem Büfett und Fußball-Gesprächen. „Das Essen war top“, lobte nicht nur Martin Bode, der ebenfalls wegen einer Top-Leistung zu Gast war. Mit 29 Toren schoss sich der Woltwiescher ganz überlegen zum Titel in der Wertung der Bezirks- und Landesliga-Kicker und mischt in der aktuellen Auswertung mit fünf Treffern schon wieder ganz vorne mit. „Ich möchte meine Leistung gerne bestätigen. Ein Traum wäre es, vielleicht die 30-Tore-Marke noch einmal zu knacken“, sagt der 25-Jährige, der derzeit Fünfter mit der Viktoria in der Bezirksliga ist. „Bis letzten Sonntag war ich mit dem Start auch zufrieden“, unterstreicht Bode. Doch dann verloren die Woltwiescher überraschend das Derby gegen Wendezelle - und Bode musste alleine zur Siegerehrung kommen, weil das restliche Team zur Strafe trainieren musste.

Der Vallstedter Ron Friedrichs hingegen hatte trainingsfrei - und nun auch spielfrei. Er wird dem Landesligisten in den nächsten zweieinhalb Wochen wegen einer Nordamerika-Urlaubs-Rundreise fehlen. „Aber danach will ich wieder angreifen. Zweistellig soll meine Torezahl wieder werden“, unterstreicht der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, der sich mit 15 Toren Platz drei auf Bezirksebene sicherte. In dieser Saison wartet der rechte Mittelfeldspieler allerdings noch auf sein erstes Tor. „Ich hatte keinen guten Start und die Mannschaft auch nicht richtig. Aber ein einstelliger Tabellenplatz wird es schon. Spielerisch sind wir stärker als vergangene Saison, aber die jungen Neuzugänge brauchen noch ein bisschen Zeit“, sagt Friedrichs.

Eine grandiose Zeit erlebte Kevin Genter in der vergangenen Spielzeit, in der er aus dem Feiern gar nicht mehr herauskam. Mit 50 Toren ballerte sich der Bildung-Stürmer zu einem Kreisliga-Rekord im Sparkassen-Torjäger-Cup, feierte mit seinem Team Meisterschaft und Pokalsieg. Auch in der Bezirksliga erwischte Bildung einen tollen Start. „Neun Punkte aus den ersten vier Spielen - das können nicht viele Aufsteiger von sich sagen. Wir haben das Zeug dazu, uns in der Klasse zu etablieren. Wie viele Tore ich jetzt schieße, ist mir egal. Für mich zählt nur, mit der Mannschaft so viele Punkte wie möglich zu holen“, unterstreicht Genter, der seinen Torjäger-Titel aus dem Vorjahr nicht nur verteidigte, sondern sein Ergebnis gleich mal um 20 Tore toppte.

Doch nicht nur Genters 50-Tore-Rekord war außergewöhnlich. In der Leistungsklassen-Wertung schnappte sich ein Spieler den Titel, der als defensiver Mittelfeldakteur eigentlich eher Tore verhindern soll: Gerald Burgdorf vom VfL Woltorf. „Das habe ich nicht gedacht, so etwas nimmt man sich auch nicht vor“, kommentierte der 23-Jährige seinen Trophäen-Sieg. Auch dank der 28 Tore seines Sechsers stieg der VfL Woltorf in die Kreisliga auf und ergatterte dort bereits neun Punkte. „Spielerisch locker durchmarschiert sind wir nicht, die Punkte waren hart erkämpft. Aber um den Klassenerhalt zu schaffen, dafür haben wir definitiv das Potenzial“, sagt Burgdorf.

cm

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