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Vöhrum trifft im Derby „so ziemlich alles“

Basketball-Bezirksliga Vöhrum trifft im Derby „so ziemlich alles“

Erst geglänzt und dann gestolpert: Nach drei Derby-Niederlagen in Folge besiegten Vöhrums Bezirksliga-Basketballer diesmal Lokalrivale Edemissen und unterlagen prompt tags darauf einem Kellerkind. Dank eines Endspurts verhinderten Vöhrums Bezirksliga-Basketballerinnen noch einen Patzer gegen das Schlusslicht.

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Absprung: Edemissens Tristan Wrede (roter Dress) setzt zum Korbleger an. Vöhrums Alexander Dern (Nummer 15) versucht ihn daran zu hindern.

Quelle: rb

Bezirksliga Männer

TSV Edemissen – Arminia Vöhrum 62:89 (21:21, 35:43, 52:63). Die Leistung der Fans auf den Zuschauerbänken fand TSV-Spielertrainer Santino Nordmeyer toll, die Leistung seines Teams hingegen grausig. Vor rund 70 Zuschauern in der vollbesetzten kleinen Edemisser Halle enttäuschte der Gastgeber vor allem in der Offensive. „62 Punkte sind einfach zu wenig“, haderte Nordmeyer, der davon zudem noch mehr als die Hälfte selber machte. Die Abwehr habe zwar gut gearbeitet, „aber die Vöhrumer haben halt auch so ziemlich alles getroffen. Das war schon nicht schlecht“, lobte Nordmeyer den Lokalrivalen.

In der Anfangsphase war die Partie noch umkämpft und offen. „Erst kurz vor der Pause konnten wir uns ein wenig absetzen“, schilderte Arminen-Trainer Holger Behrens. Nach der Halbzeitpause erwischten die Vöhrumer den besseren Start und warfen bis zur 27. Minute eine 60:41-Führung raus.

Edemissen kämpfte sich aber noch einmal bis auf elf Zähler ran. Doch spätestens als die Gastgeber vier Minute vor Ende Spielertrainer Nordmeyer wegen seines fünften Fouls verloren, ließen sich die Vöhrumer nicht mehr einholen. „Mit einem 20:0-Lauf haben wir die Partie endgültig für uns entschieden“, freute sich Behrens.

Edemissen: Wrede (6), K. Stannek (4), Nordmeyer (32/2 Dreier), Mokrys (5), Pape (11/1), Jäck (2), Fonga (2).
Arminia: Iwanowski (23/4), Dern (18/4), Meißner (17/2), Müller (10), Koch (8), Behrens (7), Radtke (4), Brahmann (2).

TSV Arminia Vöhrum – SV Stöckheim II 69:81 (19:23, 32:45, 49:67). Das kräftezehrende Derby gegen Edemissen zeigte Wirkung: Nur einen Tag nach dem Erfolg unterlagen die Arminen überraschend dem SV Stöckheim, der seinen ersten Saisonsieg feiert. „Leider war der Akku noch leer“, erklärte Vöhrums Spielertrainer Holger Behrens die Niederlage. Mit einer schnellen und aggressiven Spielweise kauften die Gästen den Vöhrumern den Schneid ab. „Wir hatten Probleme, ins Spiel zu finden“, verdeutlichte Behrens.

Nach fast drei Vierteln lag der TSV mit 21 Punkten im Rückstand. „Trotzdem haben wir gut gekämpft und sind mehrmals wieder rangekommen“, lobte Behrens die Moral seines Teams, in dem Alexander Dern mit 36 Punkten herausstach.

Arminia: Dern (36/6), Meißner (11/1), Behrens (10), Brahmann (5/1), Fischer (4), Müller (3).

Bezirksliga Frauen

Arminia Vöhrum – Helmstedter SV 40:29 (6:4, 18:17, 22:25). Bis zum dritten Viertel mussten die Vöhrumerinnen zittern, ob es zum Erfolg gegen das sieglose Schlusslicht reicht. Denn: „Wir zeigten unsere bisher schlechteste Saisonleistung“, monierte Spielerin Helena Iwasinski die fehlende Bewegung im Angriff und das mangelhafte Zusammenspiel. Immerhin: „Positiv war das Verhalten in der Defensive.“

Trotzdem lagen die Vöhrumerinnen zu Anfang des letzten Viertels noch mit drei Zählern hinten. Doch mit einem 18:4 drehten sie die Partie noch. „Wir nutzten endlich unsere Größenvorteile am Brett durch Beate Kippe und Sara Pohl“, lobte Iwasinski.

Vöhrum: Kippe (20), Morawiec (9), Beier (4), Pohl (4), Gimpel (2), Iwasinski.

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