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Vöhrum nutzt die Freiwurf-Flut

Basketball Vöhrum nutzt die Freiwurf-Flut

Auch nach dem Aufstieg nicht zu stoppen sind Vöhrums Bezirksklassen-Basketballer. Sie nutzten ihre Freiwurf-Flut (28 Strafwürfe!) und verteidigten mit einem klaren 69:40-Sieg in Wolfenbüttel die Tabellenführung. Den vierten Sieg in Folge schaffte Staffel-Rivale Groß Ilsede.

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„Es lief wie am Schnürchen“: Vöhrums Enzo Marchese (roter Dress) erobert den Ball unterm Korb. Mit seiner Arminia gewann er klar in Wolfenbüttel.

Quelle: Isabell Massel

Der Bezirksoberliga-Zweite Edemissen mühte sich zum 78:71-Sieg beim Vorletzten Münden. Eine schmerzhafte Niederlage im Kellerduell der Bezirksliga kassierte dagegen der MTV Vechelde.

Bezirksoberliga

PSV Münden - TSV Edemissen 71:78 (15:23, 37:31, 56:50). Mit einem starken Schlussviertel wendete der ersatzgeschwächte Tabellenzweite Edemissen beim Vorletzten noch einen Ausrutscher ab. „Da haben wir uns noch einmal zusammengerissen und auf Mann-Verteidigung umgestellt, um den Gegner unter Druck zu setzen und Fehlpässe zu erzwingen. Und das klappte“, freute sich Edemissens Spieler Kevin Stannek. Sein Team habe einige Ball-Eroberungen geschafft. Als Janes Pape mit einem Dreier die Führung erzielte, gab das den entscheidenden Auftrieb. Spiel gedreht! „Zwei Minuten vor Schluss habe ich mir ehrlich gesagt noch Sorgen gemacht. Aber es war eine gute Teamleistung“, sagte Stannek. Ein Extra-Lob gab es für Flamur Daqi. „Er war stark in der Defensive.“

Edemissen: Pape (25/3), Wrede (20/1), Stannek (17/2), Eckel (7), Bytyqi (4), Wöhler (3/1), Daqi (2).

Bezirksliga

USC Braunschweig - MTV Vechelde 76:63 (17:21, 34:34, 54:52). Ausgerechnet im Kellerduell gegen das bis dato sieglose Schlusslicht USC mussten sich die Vechelder mit zusätzlichen Personalsorgen rumschlagen - und verloren. „Benjamin Rolof musste krankheitsbedingt passen, Gerd Klapsing ging mit einer Zerrung ins Spiel und Holger Gründling wollte aushelfen, konnte aber nur vergrippt mitspielen. Und dann zog sich Tobias Feuerhahn noch im Laufe des Spiels eine Verletzung zu“, haderte MTV-Trainer Oliver Wedekind. Zu Beginn habe es sein Team noch geschafft, die Größenvorteile auszunutzen. Doch in der zweiten Hälfte ließen die Kräfte beim ersatzgeschwächten MTV nach. „Der USC schaffte es dagegen, mit seinen sieben Spielern permanent unseren Korb zu attackieren“, stellte Wedekind fest. Verantwortlich für die klare Niederlage machte der Coach jedoch die Defensivleistung. „Wir haben als Team insbesondere in der Verteidigung nicht funktioniert. Und das ist eigentlich unser Spiel. Immerhin lässt unsere Dreierquote hoffen, dass wir langsam wieder in die Erfolgsspur finden.“

MTV: Feuerhahn (6/2), Helldobler (9/2), Gründling (4), Löpmeier (12), Klapsing (10), Warnecke (16/4), Thiele (2), Klocke (4).

Bezirksklasse

MTV/BG Wolfenbüttel - Arminia Vöhrum 40:69 (11:12, 27:32, 31:54). Der Spitzenreiter drehte nach dem ersten Viertel auf. „Es lief wie am Schnürchen“, freute sich Arminia-Pressewart Tim Markgraf über den klaren Auswärtssieg. Als sein Team auf Zonendeckung umstellte, erspielte es sich einen deutlichen Vorsprung. „Die gute Mannschaftsleistung zeigte sich auch darin, dass sich die Spieler das ganze Spiel über gegenseitig gepusht und den Teamgeist haben aufleben lassen“, lobte Markgraf, der sich auch darüber freute, dass inzwischen auch die Freiwürfe sitzen. Gleich 28 hagelte es, 18 wurden versenkt. „Die Quote ist seit den katastrophalen Statistiken zu Saisonbeginn deutlich hochgegangen.“

Vöhrum: Behrens (3), Budiman (18/3), Fischer (15), Magdziarz (4), Koch (10), Marchese (7), Schelenz (10), Schindler (2).

SpVgg Halchter/Linden - VT Union Groß Ilsede 55:71 (14:20, 25:42, 39:56). Schwach gestartet, stark aufgehört: Die Groß Ilseder feierten ihren vierten Sieg in Folge. „Die Gastgeber erzielten ihre ersten zwölf Punkte ohne Fehlversuch und erwischten uns wiederholt auf dem falschen Fuß. Eine Umstellung in der Verteidigung kurbelte dann gleichzeitig auch unsere Offensive an. Zwei Dreier brachten uns erstmals in Front“, schilderte Groß Ilsedes Spieler und Abteilungsleiter Matthias Busche. Bis zur Pause hatte sich sein Team schon einen komfortablen Vorsprung von 17 Punkten erarbeitet. „Auch nach der Halbzeit behielten wir das Geschehen stets im Griff“, freute sich Busche über einen verdienten Erfolg.

VT Union: Küpper (22), Fischer (15), A. Berwing (11/1), Rühmann (8), Busche (7/1), Lux (6/2), Schellhase (2).

cm/mam

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