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Vöhrum jubelt in letzter Sekunde

Basketball Vöhrum jubelt in letzter Sekunde

Drittes Spiel, dritter Sieg - Aufsteiger Arminia Vöhrum sorgt weiterhin für Furore in der Bezirksklasse. Im Derby in Groß Ilsede setzte sich der TSV mit 68:66 durch - dank des Korbes von Chris Fischer in der letzten Sekunde. Lohn dafür ist die Tabellenführung.

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Packendes Derby: Jan Schindler (am Ball) setzte sich mit Aufsteiger Vöhrum 68:66 in Groß Ilsede durch.

Quelle: Ralf Büchler

Ebenfalls 6:0-Punkte auf dem Konto hat Bezirksoberligist TSV Edemissen, doch beim 80:77 beim Schlusslicht Stöckheim war ein Endspurt nötig. Erneut keine Zähler gab es dagegen für Bezirksliga-Neuling Arminia Vechelde.

Bezirksoberliga

SV Stöckheim II - TSV Edemissen 77:80 (17:23, 32:40, 53:59). Schlusslicht Stöckheim forderte Edemissen einiges ab, doch mit einem 8:0-Lauf zum Start des Schluss-Viertels legte der Spitzenreiter den Grundstein zum knappen Sieg. „Als wir gefordert waren, waren wir auf den Punkt da. Zum Schluss war es die Abgeklärtheit unserer erfahrenen Spieler wie Janes Pape oder Tristan Wrede, die den Unterschied ausgemacht hat“, stellte TSV-Spielertrainer Santino Nordmeyer erfreut fest. Ein weiterer Vorteil: Der Tabellenführer konnte erstmals seit langer Zeit gleich elf Spieler aufbieten. Valbon Bytyqi und Rouven Wöhler stießen nach einer Pause wieder zum Team. „Wir konnten viel wechseln“, freute sich Nordmeyer. Dass sein Team sich trotzdem mächtig strecken musste, lag auch am formverbesserten Gegner. „Wir haben wenig freie Schüsse zugelassen, aber die, die wir zugelassen haben, haben die Stöckheimer gut getroffen. Wir kennen uns schon seit Kreisliga-Zeiten und ich habe den Eindruck, gegen uns geben sie immer ein paar Prozent mehr“, sagte Nordmeyer.

TSV: Eckel (7), Jäck (4), Klingenberg (1), Nordmeyer (18), Obrzut (2), Pape (16), Rentz (6/2 Dreier), K. Stannek (12/1), Wöhler (2), Wrede (12).

Bezirksliga

MTV Vechelde - LBG Salzgitter 62:78 (17:19, 34:43, 51:62). Dass der MTV gegen den Titelaspiranten leer ausging, lag vor allem am ehemaligen Zweitliga-Spieler Marcel Schwarz. „Er war der ausschlaggebende Faktor, denn er hat nicht nur 26 Punkte erzielt, sondern auch mit starker Reboundarbeit geglänzt“, erklärte Vecheldes Coach Oliver Wedekind.

Zu Beginn jedoch lief es gut für den Gastgeber: Drei Drei-Punkte-Treffer und intensive Defensivarbeit schienen den Gegner zu überraschen, so dass der MTV nach dem ersten Viertel nur mit 17:19 hinten lag. Erst ab der 18. Minute erspielte sich Salzgitter Vorteile und nutzte diese, um sich bis zur Halbzeit einen Neun-Punkte-Vorsprung zu erspielen.

Diesen bauten die Gäste anschließend weiter aus. „Das lag zum einen an der verletzungsbedingten Auszeit von Benjamin Rolof, der mit einem Kapselriss länger ausfällt“, erläuterte Wedekind. Zum anderen habe bei seinem Team auch die Konzentration im Abschluss nachgelassen. Entsprechend setzte sich der Gast mit 78:62 durch. Fazit: „Wenn wir alle Mann an Bord haben und einen guten Tag erwischen, können wir ein solches Team schlagen. Aber noch fehlt uns die Erfahrung und Gelassenheit.“

MTV: Facius (2), Feuerhahn (8), Löpmeier (13), Rolof (13/1), M. Schulze (3/1), Warnecke (23/5).

Bezirksklasse

VT Union Groß Ilsede - Arminia Vöhrum 66:68 (13:12, 28:37, 53:51). Äußerst spannend ging es im Derby zu, denn 15 Sekunden vor Ende hatten die Vöhrumer mit drei Freiwürfen den Ausgleich hergestellt. „Somit hatten wir noch die Chance, den siegbringenden Korb zu erzielen“, sagte Union-Spieler Matthias Busche.

Doch der Versuch misslang: die Vöhrumer erzwangen einen Ballverlust der Ilseder, und Chris Fischer verwertete den letzten Fast Break des Spiels zur Entscheidung - der Ball fiel zeitgleich mit dem Schlusspfiff durch die Reuse.

Zuvor hatte sich im ersten Viertel ein ausgeglichenes Spiel entwickelt. Erst im zweiten Abschnitt übernahm die Arminia langsam die Kontrolle. „Dem Tempospiel der Vöhrumer hatten wir zunächst nur wenig entgegen zu setzen“, gestand Matthias Busche. Folglich führte der Gast zur Pause auch mit 37:28.

Aber die Ilseder kämpften sich in die Partie zurück. „Besonders aus der Distanz hatten wir dann unseren Rhythmus gefunden“, sagte Busche, dessen Team den Rückstand in eine Führung von fünf Punkten umwandelte - dank der sieben Dreier in der zweiten Halbzeit.

„In dieser Phase waren wir zu unkonzentriert. Zudem gab es zu viele unüberlegte Würfe“, monierte Arminen-Betreuer Tim Markgraf. In der Schlussphase jedoch fanden die Vöhrumer zurück ins Spiel - und ihre Aufholjagd endete mit einem Happy End. „Das war ein Showdown der Extraklasse“, erklärte Markgraf.

VT Union: A. Berwing (24/4), Küpper (19/1), Fischer (12), S. Berwing (8/2), Rösner (3/1). Arminia Vöhrum: Budiman (21/5), Magdziarz (2) Schelenz (11), Tiryak (8), Koch (6), Horn (6), Schindler (5), Fischer (5), Marchese (4).

pet/cm

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