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Viktoria hofft auf den ersten Punkt in 2015

Fußball-Kreisliga Viktoria hofft auf den ersten Punkt in 2015

Drei Nachholspiele stehen heute Abend in der Fußball-Kreisliga auf dem Programm. Dabei möchte die Viktoria aus Ölsburg endlich einmal wieder punkten. Denn dieses blieb der Mannschaft von Fußballobmann Tobias Schoeler in diesem Jahr bisher noch verwehrt.

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Zahit Koskun (links) und der TSV Viktoria Ölsburg wollen im heutigen Heimspiel gegen den TSV Dungelbeck den ersten Zähler nach der Winterpause einfahren.rb

Entsprechend ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Zähler zusammengeschmolzen. Diesen belegt derzeit der TSV Sonnenberg. Heute jedoch kann er den vorletzten Rang verlassen - Voraussetzung ist ein Heimsieg gegen den TSV Edemissen. Punkten will auch der TSV Bildung Peine daheim gegen den FC Broistedt, um die Distanz nach unten auszubauen.

Viktoria Ölsburg - TSV Dungelbeck (heute, 19 Uhr). Bis zum vergangenen Sonntag hatten die Ölsburger in der Rückrunde noch kein einziges Tor erzielt. Die erschreckende Bilanz vor dem heutigen Spiel gegen den TSV Dungelbeck: Null Punkte und 1:15 Tore. Hauptproblem der Gastgeber sind die vielen verletzungsbedingten Ausfälle.

Zwar sind einige Spieler inzwischen wieder fit, doch am Wochenende zog sich Abwehrspieler Marvin Woitun wohl einen Innenbandriss im Knie zu. „Wir werden vom Pech verfolgt. Unsere Lage will sich einfach nicht verbessern - die derzeitige Situation ist sehr bescheiden“, sagt Fußballobmann Tobias Schoeler. „Wir müssen irgendwie zusehen, dass wir diese Saison über dem Strich beenden.“

Damit das gelingt, „müssen wir kämpferisch alles geben“, fordert Schoeler. Ziel heute ist es, wenigsten einen Punkt einzufahren. „Aber schon das wird schwer genug, denn die Gäste haben auch ohne Torjäger Daniel Wolff eine sehr stabile Mannschaft“, hat Schoeler Respekt vor dem heutigen Gegner.

Das Team von Hubert Meyer verlor zwar zuletzt mit 2:3 gegen Teutonia Groß Lafferde, „aber die Niederlage war unglücklich“, sagt Meyer. Denn seine Elf habe die Partie lange kontrolliert. „Wir haben allerdings wieder einmal unsere vielen Chancen nicht genutzt - Daniel Wolff fehlt uns an allen Ecken und Enden“, erklärt Meyer. „Außerdem muss ich momentan auch einige Spieler aus der Zweiten einsetzen, die noch nicht so weit sind. Die Kreisliga ist halt etwas anderes als die 2. Kreisklasse, da müssen sich die Jungs erst einmal dran gewöhnen“, erläutert Meyer.

Trotzdem will er in Ölsburg unbedingt punkten, um nicht in der Tabelle noch abzurutschen. „Wir brauchen die Punkte, um so früh wie möglich für die nächste Saison zu planen, um den Generationswechsel weiter fortzuführen. Ein Neuaufbau braucht Zeit - und der soll nächste Saison ebenfalls in der Kreisliga passieren“, berichtet Meyer.

TSV Bildung Peine - FC Pfeil Broistedt (heute, 18.30 Uhr). Die Erleichterung am vergangenen Sonntag war groß beim TSV Bildung, gelang doch mit dem 2:1 in Woltorf der erste Sieg in 2015. „Und der tat nicht nur gut, sondern war auch enorm wichtig“, erklärt Spielertrainer Sören Walther. „Denn hätten wir verloren, würden wir nur zwei Punkte vor dem Vorletzten liegen.“ Aber auch fünf Zähler Vorsprung seien kein beruhigendes Polster, mahnt er. „Die sind schnell aufgeholt.“

Dass es überhaupt im unteren Tabellenbereich noch einmal so eng wird, „damit hat wohl keiner gerechnet - auch ich nicht“, gesteht Walther. Verantwortlich für diese Spannung ist der TSV Sonnenberg, der von seinen vergangenen vier Spielen drei gewonnen hat. Aufgrund dieser Aufholjagd muss fast die halbe Liga noch um den Klassenerhalt bangen. Doch Sören Walther ist zuversichtlich, dass sich seine Elf retten wird. „Mit dem Kader, den wir haben, muss das möglich sein.“

Bereits heute soll der nächste kleine Schritt in Richtung Nichtabstieg getan werden, wobei der Coach schon mit einem Punkt zufrieden wäre. „Damit könnte ich gut leben, schließlich hat Broistedt eine gute Mannschaft.Außerdem ist unsere Personalsituation weiterhin angespannt“, erläutert Walther.

Verzichten muss er heute zusätzlich auf Marek Gawlista. „Leider“, bedauert er, „da Marek hinten eine Bank ist.“ Dennoch geht er optimistisch in die Partie. „Denn der Sieg in Woltorf hat für neues Selbstvertrauen gesorgt.“

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