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Vier SG-Spieler fahren zur EM

Badminton-DM Vier SG-Spieler fahren zur EM

Äußerst erfolgreich verliefen die Deutschen Badminton-Meisterschaften der Altersklassen für vier Spieler der SG Vechelde/Lengede: Denn Dietmar Unser, Henning Zanssen, Stefan Komljenovic und Björn Wirthsmann erkämpften sich in Solingen jeweils ein Ticket für die Europameisterschaften in Slowenien.

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Henning Zanssen (SG Vechelde/Lengede) und Tiina Kähler (Wittorf) holten bei der Deutschen Meisterschaft im O35-Mixed Bronze. Zudem gab es für Zanssen im Doppel noch Silber.

Quelle: Rolf Hartbrich

Großen Grund zur Freude hatte SG-Topspieler Henning Zanssen in der Altersklasse O35. Sah es erst so aus, als ob Doppelpartner Maurice Niesner (BV Gifhorn) nach einem Autounfall, bei dem er zum Glück nahezu unverletzt blieb, nicht rechtzeitig in Solingen eintreffen würde, wendete sich doch noch alles zum Guten. „Wir hatten Glück. Unsere Erstrundengegner sind nicht angetreten, dadurch hat Maurice es noch rechtzeitig geschafft“, berichtete Zanssen.

Nach einem umkämpften Dreisatz-Sieg ging es für Zanssen und Zweitligaspieler Niesner im Halbfinale gegen Kunkel/Lindner (TV Datteln/Bottroper BG). „Im ersten Satz haben sie das Spiel kontrolliert. Wir haben dann unsere Taktik geändert und das Tempo aus der Partie genommen - und die Rechnung ist voll aufgegangen“, freute sich Zanssen über das 21:15 und 21:16 im zweiten und dritten Satz.

Im Endspiel jedoch gab es gegen Thorsten Hukriede/Hendrik Westermeyer (Wesel/Hohenlimburg) ein 9:21 und 6:21. „Wir hatten keine echte Chance, da Hukriede und Westermeyer im Angriff zu stark sind“, erklärte Zanssen.

Die Silbermedaille sollte für den SG-Kapitän aber nicht das einzige Edelmetall bleiben. An der Seite von Mixedpartnerin Tiina Kähler (BW Wittorf) führte der Weg über Kunkel/Mantell (TV Datteln/BV Hohenlimburg) in drei Sätzen ins Viertelfinale gegen Westermeyer/Pfeiffer (Hohenlimburg/Mülheim). „Das Spiel war der Hammer, unglaublich intensiv. Ich hätte nicht gedacht, das wir gegen diese starke Paarung nach dem verlorenen ersten Satz noch gewinnen können“, zeigte sich Zanssen hochzufrieden mit dem Ergebnis (16:21/21:18/21:18). Dass es dann im Halbfinale gegen Wanhoff/Wanhoff nicht reichte (21:9/17:21/21:16), ging für Zanssen in Ordnung. „Kathrin Wanhoff hat als Ex-Nationalspielerin ein herausragendes Defensivspiel, da kam ich mit meinen Angriffsbällen nicht durch. Aber wir hätten beide nicht gedacht, das wir es soweit schaffen“, gestand er.

Ebenfalls Silber und Bronze erspielte Dietmar Unser in der O70. Der WM-Dritte in Einzel und Mixed kämpfte sich im Einzel trotz einer Verletzung bis ins Halbfinale. Dort unterlag er dann Joachim Schimpke (Nordhorn) mit 15:21 und 10:21. „Durch meine Verletzung konnte ich die nötigen Laufwege nicht mehr machen“, bedauerte Unser.

Der Schritt ins Finale gelang dem Routinier dann aber im Doppel mit Helmut Wiegand (VSG Kugelberg). Gegen die Leipziger Pigola/Popp verloren sie mit 12:21, 21:14 und 7:21. „Es wäre mehr drin gewesen. Nach dem gewonnenen zweiten Satz ist mein Partner jedoch etwas nervös geworden, so dass uns das Spiel dann entglitten ist. Der zweite Platz ist aber ein klasse Resultat“, bilanzierte Unser.

Mit Björn Wirthsmann und Stefan Komljenovic starteten zwei weitere SG-Urgesteine in der O35-Doppeldisziplin. Mit einem Zweisatzsieg gegen Prenzel/Strese (Neustadt/Neuhof) und dem daraus resultierenden Viertelfinaleinzug qualifizierten sich die beiden für die Europameisterschaften.

Gegen die späteren Deutschen Meister und Bezwinger von Teamkollege Henning Zanssen war der Weg dann zwar nach zwei Durchgängen zu Ende, die Freude trübte dies aber nicht. „Wir sind absolut glücklich, dass wir bei der EM antreten können“, sagte Komljenovic.df

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