Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Viele Neue: Vechelde freut sich auf Landesliga

Fußball: A-Junioren-Landesliga Viele Neue: Vechelde freut sich auf Landesliga

Vechelde. Womit niemand gerechnet hatte, wurde Realität: Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga folgte, anders als bei dem unglücklichen Szenario der Vechelder Herren, der umjubelte Landesliga-Aufstieg der Vechelder A-Junioren.

Voriger Artikel
Vechelde harmlos: Röcken schießt Teutonia weiter
Nächster Artikel
Die beste Platzierung seit mehr als zehn Jahren

Geht der Jubel bei Vecheldes A-Junioren weiter? Nach dem Aufstieg wollensie sich in der Landesliga behaupten.

Quelle: Isabell Massel

Jugendleiter Uwe Lamprecht „verneigt sich“, und Vecheldes Coach Marc Hölemann lobte die Glanzleistung seiner Jungs in höchsten Tönen: „Das ist einfach nicht zu toppen.“ Warum der Durchmarsch gelang, dafür hat Hölemann eine einfache Erklärung: „Weil wir mehr gemacht haben als die anderen.“

Die beispielhafte Winter-Vorbereitung sei einer der wichtigsten Bausteine für den Aufstieg gewesen. „Wir standen vier Wochen eher auf dem Platz, als die anderen Teams. Wir waren im Trainingslager in Verden, davon hat uns auch die hohe Schneedecke nicht abgehalten.“

Die daraus resultierende sehr gute Ausdauer war neben der fußballerischen Qualität dafür verantwortlich, dass der zweite Aufstieg in Folge klappte.

Diese „zusammengeschweißte Truppe“ habe nun jedoch einige schmerzhafte Abgänge zu verkraften. „Dabei wiegt der Verlust unserer Viererkette am schwersten“, sagt der Arminen-Coach. Nico Grigoleit, Daniel Tübbesing und Jannik Gerber gehen in die Herren hoch, Aaron Toepfer zieht es nach Berlin.

„Eine neue Abwehrreihe zu formieren, ist eine große Herausforderung für ein Trainerteam, doch die Ergebnisse in den Testspielen stimmen mich sehr optimistisch.“ 5:0 und 7:0 gewannen die Junioren gegen die Herren-Teams vom VfL Woltorf und MTV Wedtlenstedt. Gegen Niedersachsenligist FT Braunschweig führte die Arminia sogar 2:0, ehe die Gastgeber aufdrehten und 6:2 gewannen.

Nicht nur in den Tests haben die vier Neuzugänge bereits ihre Qualität unter Beweis gestellt. Keeper Dominic Engler kommt vom HSC Leu Braunschweig. „Er ist einer der talentiertesten Torhüter des 98er-Jahrgangs im Bezirk. Auf der Linie bärenstark und auch als Feldspieler auf Landesliga-Niveau. Eine Verpflichtung mit Perspektive“, lobt Hölemann. Auch Jeldrik Moldenhauer und Meikel Salomon von BSC Acosta Braunschweig werden den Arminen helfen, ist sich Hölemann sicher: „Qualitativ sind beide überragend. Sie haben Niedersachsenliga-Erfahrung – das spricht für sich. Jeldrik war BSC-Kapitän, er soll Verantwortung übernehmen. In der Viererkette oder auf der Sechs.“

Den 22-Mann-Kader komplettiert Verteidiger Tobias Wicher, der bei Fortuna Lebenstedt bereits Landesliga-Luft schnuppern konnte. Und die „Neuen“ aus der B-Jugend „haben alle das Potenzial, in der ersten Elf zu stehen“, sieht Hölemann optimale Bedingungen bei der Arminia für das Abenteuer Landesliga. Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. In Lokalnachbar Lengede sieht der Vechelder Coach übrigens einen Titelfavoriten – was die Freude über die Derbys zusätzlich steigert.

Vecheldes Kader:

Zugänge: Tobias Wicher (Fortuna Lebenstedt), Jeldrik Moldenhauer, Meikel Salomon (beide BSC Acosta Braunschweig), Dominik Engler (HSC Leu Braunschweig), Jannik Wasmus (reaktiviert), Finn Toepfer, Jannis Bornemann, Max Ritter, Pascal Schlichmann, Sercan Abali, Fabian Müller, Louis Wilke, Christian Schnall (alle eigene B-Jugend).

Abgänge: Ric Hölemann (SV Üfingen), Simon Barisch (Studium), Aaron Toepfer (beruflich), Alexander Kirsten, Jannik Germer, Nico Grigoleit, Daniel Tübbesing, Markus Growe, Jonas Henn, Illias Rizos, Juri Thiem, Lennart Rott, Stefan Moock (alle eigene Herren).

Alter Stamm: Finn Toepfer, Marco Stantscheff, Michael Hiltner, John Lenz, Lukas Stolecki, Frederik Falb, Yunus Karaca, Constantin Horaiske, Jonathan Jorns, Tim Depner, Fabrizio Magistro.

Trainer: Marc Hölemann und Benjamin Gerloff.

Saisonziel: Einstelliger Tabellenplatz.

Favoriten: SV Lengede und Reislingen/Neuhaus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine