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Victoria Sack will ins Finale sprinten

DM Laufen Victoria Sack will ins Finale sprinten

Die jüngst zu Ende gegangenen Leichtathletik-Europa-Meisterschaften in Barcelona waren für die deutschen Starter der Saison-Höhepunkt. Der steht der Edemisserin Victoria Sack erst noch bevor. Die 400-Meter-Läuferin startet dieses Wochenende bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm und hat gute Chancen, in den Endlauf zu kommen.

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Voller Einsatz im Endspurt: Das Foto zeigt Victoria Sack (links) im August vor zwei Jahren im 100-Meter-Sprint der Deutschen Schüler-Meisterschaften im Mehrkampf. Bei den Deutschen Jugendtitelkämpfen startet sie über 400 Meter.

Quelle: (Archiv) Birkenstock

„Wenn ich vernünftig anlaufe, müsste es eigentlich klappen“, ist Viktoria Sack zuversichtlich, am Sonnabend im Finale zu stehen. Wichtig sei, dass sie in den Vorläufen, die am heutigen Freitag stattfinden, von Beginn an Tempo läuft. „Knapp 27,5 Sekunden für die ersten 200 Meter sollten es sein“, erläutert die 17-Jährige. Damit sie in der Startphase auf diese Zeit kommt, wurde genau das in den vergangenen Wochen ausgiebig trainiert. Wiederholt versuchte sie dabei, die 200 Meter zwischen 27 und 28 Sekunden zu laufen. Nach mehreren Wiederholungen klappte es. „Man kriegt das ins Gefühl“, erläutert Sack.

Ihr Trainingspensum ist beeindruckend: Sechs Einheiten in der Woche reißt die Silberkamp-Gymnasiastin fast immer ab. Zu viel sei das nicht. „Für Leichtathleten die bei der Deutschen-Jugend-Meisterschaft starten, ist das Standard“, versichert Victoria Sack. Mit ziemlicher Sicherheit wird die Edemisserin in puncto Training zukünftig sogar noch draufsatteln müssen. Heißt doch ihr Ziel: „Ich möchte international starten.“

Utopisch sei das nicht, ist sie sich ihrer Klasse bewusst. So beträgt die persönliche Bestzeit über 400 Meter derzeit 57,71 Sekunden. Zum Vergleich: Die Qualifikationsnorm zur Meisterschaft betrug 59,0 Sekunden.

Für die aktuell beste deutsche Jugend-400-Meter-Läuferin Sonja Mosner, deren Bestzeit bei 53,5 Sekunden liegt, werde es zwar nicht reichen. Luft nach oben gebe es allerdings, verbesserte doch Victoria Sack ihre 400-Meter-Zeit in den vergangen zwei Jahren stetig.

Ob am Wochenende in Ulm Bestzeit drin liegt, steht in den Sternen. Fest steht indes, dass sie vor Aufregung kribbelig sein wird. Spätestens im Stadion. Egal: „Das muss man bekämpfen. Am besten mit Bewegung“, weiß die 17-Jährige, wie man diese Hürde nimmt.

jh

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