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Victoria Sack läuft für Iowa-Uni

Edemisser Leichtathletin studiert in USA Victoria Sack läuft für Iowa-Uni

Gerade das Abi geschafft, im Sommer bei den Deutschen Jugend Meisterschaft laufen und kurz danach geht es ab in die neue Welt. Die Rede ist von Leichtathletin Victoria Sack, die ab August in den USA Mathematik studieren wird. Die Edemisserin hat ein Sport-Stipendium an der Universität von Iowa bekommen.

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Rasen und Waldwege statt Tartanbahn: Auch beim Eulenlauf im Herzberg mischte Victoria Sack kürzlich mit.

Quelle: privat

„Der gesamte Sportkomplex ist neu, kostete 70 Millionen Dollar. Die Leichtathletik-Halle hat sogar eine 300-Meter-Bahn“, schwärmt die 400-Meter-Expertin von den Anlagen, die sie in fünf Monaten nutzen wird. Auch die medizinische Betreuung sei top, zudem gebe es von Krafträumen bis Whirlpools alles, was ein Leichtathlet braucht, um gute Leistungen zu bringen. Nicht zuletzt liegen Sportanlagen, Universitätsräume und Studentenwohnheim dicht zusammen. Somit wird die 18-Jährige viel Zeit sparen.

Ähnliche Vorteile hat sie bald in Sachen Finanzen. „Die Uni bezahlt mir Bücher, Studiengebühren, Unterkunft, Essen und Sportausrüstung“, erläutert die Silberkamp-Gymnasiastin, dass sie sich allein ums Taschengeld kümmern muss. Diese Vorzüge würden andere Stipendiaten, die aus vielerlei Ländern kommen und für die Iowa-Uni in über 20 verschiedenen Sportteams unter dem Namen „Hawkeyes“ (Falkenaugen) antreten, ebenfalls genießen.

Warum leistet sich Iowas Uni diese Ausgaben? „Sport hat in den USA einen ganz hohen Stellenwert. Viele Universitäten definieren sich sogar über Sport“, weiß Victoria Sack. Ihre Uni messe sich in Vergleichswettkämpfen in der sogenannten „Big Ten Conference“ mit zehn anderen US-Hochschulen.

Trainiert wird selbstverständlich auch – und das nicht zu knapp. „Rund 20 Stunden pro Woche werde ich runterreißen“, hat die Edemisserin in Telefongesprächen mit ihrem zukünftigen Trainer Clive Roberts erfahren, mit dem sie regelmäßig in Kontakt steht. Derzeit liegt ihr Pensum bei zwölf Stunden Training.

„Bammel“ vor der neuen Herausforderung und Angst, dass ihre Englischkenntnisse zu dünn sind, verspüre sie nicht. Allerdings: „Mal sehen, wie ich im August darüber rede.“

jh

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