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VfL behält die Nerven - 3:2 im letzten Spiel

Klimaschka-Cup VfL behält die Nerven - 3:2 im letzten Spiel

Spannend ging es bei der zweiten Vorrundengruppe des Fußball-Wettbewerbs um den Klimaschka-Cup zu, den der BSC Bülten in der Ilseder Halle ausrichtet: Denn bis zum letzten Spiel blieb die Frage ungeklärt, wer den TSV Dungelbeck in die Finalrunde begleitet.

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Rettung in höchster Not: Essinghausens neuer Torwart René Scornavacche pariert gegen Woltorf.

Quelle: rb

Am Ende jubelte der VfL Woltorf, denn er besiegte zum Abschluss Arminia Vöhrum mit 3:2 und kam dank der besseren Tordifferenz weiter. Ob Ölsburg als Dritter in der Endrunde ebenfalls dabei ist, entscheidet sich heute.

Dabei sah es zunächst nicht nach einem Weiterkommen der Woltorfer aus. Denn nach der 0:1-Pleite gegen Ölsburg und dem 5:2 gegen Essinghausen gab es eine deftige 0:5-Klatsche gegen den TSV Dungelbeck. „Doch die war heilsam, danach haben wir sehr konzentriert gespielt“, erklärte VfL-Spielertrainer Nedin Cerimovic, dessen Team anschließend den stark ersatzgeschwächten TSV Bildung Peine mit 4:1 bezwang und im alles entscheidenden Spiel gegen Vöhrum die Nerven behielt und 3:2 siegte - schon bei einem Unentschieden wäre Ölsburg Zweiter gewesen.

Genau darauf hatte die Viktoria gehofft, doch alles Daumendrücken für die Vöhrumer half nicht. „Schade“, bedauerte Ölsburgs Spielertrainer Pascal Üstün. Entscheidend sei letztlich die 0:5-Pleite im zweiten Spiel gegen Vöhrum gewesen. Sein Fazit: „Es gab viel Licht bei uns, aber auch viel Schatten.“

Noch enttäuschter hingegen war Vöhrums Obmann Reinhard Bäthge. „Ich hatte mir mehr von meiner Mannschaft erhofft“, gestand er. Doch sein Team überzeugte nur selten und kam deshalb lediglich auf vier Zähler.

Auch der TSV Bildung Peine verbuchte lediglich vier Punkte - nur im Auftaktspiel gegen Vöhrum gab es einen 2:0-Erfolg. Allerdings fehlten beim Bezirksligisten etliche Stammkräfte wie Kevin Genter, Marcel Lautenbach und Sven Kiontke. Dennoch erkämpfte er sich gegen den späteren Gruppensieger aus Dungelbeck ein 2:2, wobei Nils Querfurth fast mit der Schlusssirene der Ausgleich für die Peiner gelang. Doch während Bildung im weiteren Verlauf schwächelte, sicherte sich Dungelbeck ungefährdet und verdient den ersten Platz.

Ohnehin waren viele Partien eine Werbung für den Hallenfußball, denn sie verliefen temporeich und intensiv. Trotzdem blieb es fast durchweg fair, die gut leitenden Referees Axel Dickfoß-Rühling und Uwe Präkels mussten nur eine Rote Karte geben - diese erhielt Bildung-Neuzugang Marouen Bel-Aiech wegen Schiri-Beleidigung.

ma

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