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VfB vergeigt im Verfolgerduell 4:0-Führung

Tischtennis-Landesliga VfB vergeigt im Verfolgerduell 4:0-Führung

Die Hoffnung vom sofortigen Wiederaufstieg in die Verbandsliga hat einen herben Dämpfer erlitten: Tischtennis-Landesligist VfB Peine vergeigte im Duell um Platz zwei beim MTV Hattorf eine 4:0-Führung und verlor noch 6:9.

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VfB-Kapitän Jan Wassermann besiegte Hattorfs Spitzenspieler Adrian Becovic.

Quelle: im

„Das war sehr ärgerlich. Entsprechend schlecht war die Stimmung bei uns nach dem Spiel. Jetzt wird es ganz schwer für uns im Kampf um Aufstiegsrelegationsplatz zwei“, sagte VfB-Kapitän Jan Wassermann.

MTV Hattorf - VfB Peine 9:6 (34:24). So ärgerlich wie die Partie für den VfB endete, so hatte sie schon begonnen. Die Peiner mussten ausgerechnet im Verfolgerduell kurzfristig auf Arnd Ahlbrecht (Magenprobleme) und Michael Kraft (beruflicher Termin) verzichten. Und dann tickte die Uhr für die Gäste auch noch zu langsam. Denn: Hattorfs starke Nummer drei Yannis Horstmann (11:2-Bilanz) hatte den Termin des Spiels verschwitzt. Seine Teamkollegen erwischten ihn per Telefon in Braunschweig, der Hattorfer machte sich auf den Weg. Im Doppel wurde er von einem MTVer vertreten, der eigentlich nur zuschauen wollte. Doch für die Einzel hatten die Hattorfer Horstmann aufgeschrieben. „Wäre er bis zum Einzel nicht da gewesen, hätte er seine Spiele kampflos abgeben müssen, doch zum Glück für ihn sind gleich zwei Doppel in den fünften Satz gegangen “, schilderte VfB-Kapitän Wassermann. So gewann Horstmann das Wettrennen mit der Zeit und danach unbekümmert von der Situation auch noch souverän seine beiden Einzel.

Aber der Reihe nach: In den Doppeln waren die Peiner volles Risiko gegangen und hatten ihre Paarungen umgestellt. Mit Erfolg: Alle drei Doppel-Siege schnappten sie sich. „Spätestens da habe ich gedacht, wir holen zumindest einen Punkt“, sagte Wassermann.

Die Nummer zwei des VfB legte sogar noch das 4:0 nach, als er mit Adrian Becovic den zweitbesten Spieler der Landesliga besiegte. „Diesmal habe ich in den entscheidenden Momenten weniger Fehler gemacht, sonst war es gegen Adrian immer anders herum“, stellte Wassermann nach seinem 3:1-Erfolg fest. Doch danach hatten die Peiner ihr Pulver fast verschossen: Nur Youngster Janis Hansen gewann noch seine beiden Einzel. „Janis hat stark gespielt, ich hatte das Gefühl, er hat nicht einen unerzwungenen Fehler gemacht. Und das, obwohl er am Vormittag noch beim Turnier in Edemissen mitgespielt hat“, staunte Kapitän Wassermann.

Fast hätte Ersatzspieler Lukas Duda den VfB zumindest noch ins Schlussdoppel gerettet. Doch er brachte seine 2:1-Satzführung im letzten Einzel gegen Axel Bach nicht ins Ziel. „Schade“, bedauerte Wassermann, „aber die Hattorfer hatten einige Fans, die im fünften Satz ordentlich Stimmung gemacht haben. Und Axel Bach kam dann mit seinem Anti-Belag immer besser ins Spiel.“

Nun müssen die Peiner auf einen Ausrutscher Hattorfs hoffen und selber Spitzenreiter RSV Braunschweig schlagen, um noch Zweiter zu werden. „Die Chancen sind sehr gering, aber vielleicht rutscht ja der Dritte noch in die Relegation nach“, hofft Wassermann.

Spiele: Christian Brink/Fabian Bretschneider - Alexander Ahlbrecht/Janis Hansen 2:3, Adrian Becovic/Marcus Stüwe - Jonas Hansen/Jan Wassermann 2:3, Axel Bach/Kornelius Constant - Daniel Schuchardt/Lukas Duda 0:3, Becovic - Wassermann 1:3, Brink - Jonas Hansen 3:1, Horstmann - Schuchardt 3:2, Bretschneider - Ahlbrecht 3:1, Stüwe - Duda 3:0, Bach - Janis Hansen 1:3, Becovic - Jonas Hansen 3:0, Brink - Wassermann 3:0, Horstmann - Ahlbrecht 3:0, Bretschneider - Schuchardt 3:0, Stüwe - Janis Hansen 1:3, Bach - Duda 3:2.

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