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VfB mit Dusel zum Derbysieg

Fußball-Bezirksliga VfB mit Dusel zum Derbysieg

Was für ein Derby! Sieben Tore, ein Platzverweis und Spannung bis zum Schluss. Das Aufeinandertreffen zwischen den Fußball-Bezirksligisten VfB Peine und TSV Wendezelle hatte es in sich. VfB-Torjäger Ersin Arayici sorgte mit seinem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit für die Entscheidung.

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Der ist drin: VfB-Angreifer Turkan Hajdari überwindet in dieser Szene Wendezelles Torwart René Ahlers zur 3:1-Führung.

Quelle: rb

VfB Peine - TSV Wendezelle 4:3 (2:0). „Wer ist hier eine Klasse besser“, rief Wendezelles Spieler Maximilian Schäfer nach dem 3:3-Ausgleichstreffer durch Christian Schwan in Richtung VfB-Bank. In der PAZ-Vorschau hatte Peines Trainer Hendrik Hoppenworth mit der Aussage, der VfB sei spielerisch eine Klasse besser, vorab für Aufsehen gesorgt. Zum Leidwesen der aufopferungsvoll kämpfenden Wendezeller währte die Freude über den Ausgleich in der 90.Minute indes nicht lange.

Nach einer Hereingabe von Dario Cendamo erzielte Ersin Arayici den entscheidenden Treffer im spannenden Derby. Zuvor ließ der erfolgreichste VfB-Torschütze noch mehrere Möglichkeiten aus. „Nach 50Minuten müssen wir höher führen“, haderte Hoppenworth mit der Chancenverwertung. Denn lediglich Jonas Stephan (26.) und Cendamo (44.) überwanden den TSV-Keeper Robin Ahlers. Hoppenworth: „Nach Wiederanpfiff haben wir dann abgesehen von den ersten Minuten deutlich nachgelassen.“

Und diese Schwächephase wussten die Wendezeller unter tatkräftiger Mithilfe der schwachen VfB-Abwehr, auszunutzen. Zunächst verkürzte Marcel Sachse, der sich in der Szene verletzte und ausgewechselt werden musste (58.), nach einem Zuspiel von Steven Allerkamp auf 1:2 (58.). Wenig später hätten der für Sachse eingewechselte Mario Behrens (61.) und Allerkamp (66.) den Spielverlauf auf den Kopf stellen können, doch vor dem Tor ließen beide die nötige Konsequenz vermissen. „Wir haben Moral bewiesen“, lobte TSV-Trainer Thomas Mainka seine Elf, die trotz des erneuten Rückschlages durch Turkan Hajdari (75.) nicht aufsteckte und zwischenzeitlich ausglich. Der starke Mittelfeldakteur und entgegen der Ankündigung spielende Allerkamp verkürzte gegen sein Ex-Team zum 2:3 und wenig später ließ Schwan die Wendezeller erneut jubeln. Trotzdem verließen die Gäste den Platz punktlos.

„Schade. Die Punkteteilung wäre verdient gewesen, einen Klassenunterschied habe ich nicht erkennen können“, betonte Mainka. Dessen Pendant resümierte: „Am Ende zählen die drei Punkte, spielerisch waren wir eine Klasse besser, auch wenn unser Defensivverhalten nicht gut war.“

Die Hausherren beendeten die Partie in Unterzahl, der VfB-Kapitän Jonas Stephan sah nach seinem Einsteigen gegen Wendezelles Daniel Heil in der Nachspielzeit die Rote Karte.

VfB Peine: Wahl - Turek, Otte, Beuermann, Tosun (67. Knieling) - J.Stephan, Sandvoss, Solomun (46. Doppelhammer), Cendamo - Hajdari (73. Camara), Arayici.

Wendezelle: Ahlers - Heike, Rickmann (46. Lemke), Schwan, Arikan - Bottke, Sachse (59. Behrens), Allerkamp, Puscher (46. Heil) - Kallweit, Schäfer.

Tore: 1:0 Jonas Stephan (25.), 2:0 Cendamo (44.), 2:1 Sachse (58.), 3:1 Hajdari (71.), 3:2 Allerkamp (86.), 3:3 Schwan (90.), 4:3 Arayici (90.+3).

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Stimmen zum Spiel

Marcel Sachse (TSV Wendezelle): „Die Aussage vom VfB-Trainer Hendrik Hoppenworth in der PAZ-Vorschau war eine Frechheit. Das war total abgehoben und gehört sich nicht. Schade, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben. Man hat gesehen, dass wir bis zum Schluss kämpfen. So müssen wir in die nächsten Spiele reingehen, damit es mit dem Klassenerhalt noch klappt. Ich glaube an uns!“

Ersin Arayici (VfB Peine): „Ich muss die Partie schon vorher entscheiden, trotzdem freue ich mich über das Siegtor und über den Sieg, der am Ende glücklich, aber nicht unverdient ist. Wendezelle hat gut gekämpft und uns das Leben schwer gemacht.“

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