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VfB kommt mit Last-Minute-Toren weiter

Hallenfußball VfB kommt mit Last-Minute-Toren weiter

Nach einem Beinahe-Fehlstart stürmten die Bezirksliga-Fußballer des VfB Peine am Dienstagabend noch zum Gruppensieg beim Hallenturnier in Edemissen. Enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft war Hohenhamelns Spielertrainer Michael Jarzombek – und das, obwohl sein Team ebenso in die Endrunde einzog.

Zu einem knappen 2:1-Sieg mühte sich der VfB zum Auftakt gegen den Kreisligisten Vöhrum und lag im zweiten Spiel gegen Lengedes A-Jugend bereits mit 0:3 hinten. Doch dann drehten die Peiner auf, Benjamin Duda krönte die Aufholjagd des VfB gegen die SVL-Youngster mit dem 4:3-Siegtor wenige Sekunde vor Abpfiff.

„Die ersten sechs Minuten haben wir völlig verschlafen. Ich finde es aber sehr beeindruckend, dass wir es trotzdem geschafft haben, das Spiel noch einmal zudrehen“, lobte VfB-Torwart Danny Baumgart seine Vorderleute.

Den Grundstein zum Gruppensieg ohne Niederlage legten die Peiner im Spitzenspiel des Abends. Mit einem 4:3-Sieg revanchierten sie sich beim Bezirksliga-Rivalen TSV Hohenhameln für die klare 0:3-Halbfinal-Schlappe beim Turnier in Hämelerwald. Pechvogel des Spiels war TSVer Mathias Steinborn.

Erst glich er für sein Team zum 3:3 aus, kurz darauf flog er nach einer sehr harten Entscheidung von Schiri Michael Knigge für zwei Minuten vom Platz. In Überzahl drosch Steven Turek den fälligen Freistoß kurz vor Abpfiff zum Peiner Sieg. Gleich zwei Tore waren VfB-Angreifer Martin Bode in dem Topspiel gelungen. Mit fünf Treffern dribbelte er sich auch zum besten Torschützen der Gruppe.

Nur ein Tor weniger erzielte Hohenhamelns Michael Jarzombek, obwohl ihn eine Zehenverletzung behinderte. Der TSV wies am Ende zwar die mit Abstand beste Tordifferenz auf, der Auftritt seines Teams stank dem feinen Hallentechniker dennoch: „Wir haben nicht das gezeigt, was wir können“, verglich er mit der Leistung in Hämelerwald, wo die Hohenhamelnern mit schnellen Kombinationen überzeugten.

Gleich beide Spitzenteams geärgert hat die Reserve des Gastgebers. Der TSV Edemissen trotzte sowohl dem VfB als auch Hohenhameln ein Remis ab. Entsprechend positiv fiel das Fazit von Spielertrainer Dennis Hennigs aus, der im Tor einige Glanzparaden zeigte: „Es hat Spaß gemacht, so viele Punkte hatte ich gar nicht erwartet.“

Trotz des knapp verpassten Einzugs in die Endrunde war auch Vöhrums Fußball-Obmann Reinhard Bäthge mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: „Wir haben einige A-Jugendliche eingesetzt, die gezeigt haben, dass sie Perspektive haben.“

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