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VfB-Talente schießen 24 Tore in nur 4 Spielen

Jugend-Fußball VfB-Talente schießen 24 Tore in nur 4 Spielen

Peine. Was für ein Gewusel auf dem VfB-Platz: 130 Nachwuchskicker dribbelten und passten beim Sparkassen-Cup. Der Peiner DFB-Stützpunkt nutzte das Turnier, um die talentiertesten U11-Kicker aufzuspüren. Rund 20 Kinder dürfen auf eine Einladung für eine Trainingseinheit hoffen. Aus 14 Spielern wird Trainer Timo Noske danach die Kreisauswahl bilden.

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Den Stützpunkt-Trainern kam es nicht nur darauf an, ob ein Stürmer besonders viele Tore erzielte, sie sichteten vor allem das Spielverständnis, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination. Für Stützpunktleiter Kiriakos Aslanidis waren zwei Dinge auffällig: „Leider gibt es immer weniger motorisch begabte Kinder. Die Grundausbildung fehlt. Und es fallen immer häufiger jüngere Spieler auf, die sich früher körperlich noch nicht so behaupten konnten“, erläuterte er.

6 Mannschaften waren im Turnier-Wettbewerb der 15 Teams besonders auffällig. Der VfB Peine I stürmte mit vier Erfolgen und der famosen Tordifferenz von 24:1 zum Sieg in Gruppe 1. Auch der VfB Peine II und TB Bortfeld setzten sich ungeschlagen an die Spitzen ihrer Gruppen. Als Gruppenzweite lösten zudem der TSV Wendezelle, die JSG Denstorf/Wedtlenstedt und der SSV Stederdorf das Ticket für die Zwischenrunde des Sparkassen-Cups. Die steigt am heutigen Freitag ab 17.30 Uhr beim TSV Wolfsburg. Stützpunktleiter Kiriakos Aslanidis ist gespannt, ob diesmal ein Peiner Team den Überflieger der Vorjahre, den VfL Wolfsburg, schlagen kann und die Endrunde in Barsinghausen erreicht. „Dem Jahrgang 2003 des VfB Peine ist das zuletzt gelungen. Aber die Spielzeit beträgt nur zehn Minuten - da kann alles passieren“, sagt Aslanidis.

130 Kinder auf dem VfB-Platz - was sich so viel anhört, war übrigens Minus-Rekord beim „Tag des Talents“. „Es ist ärgerlich, dass einige Vereine ihre Mannschaft nicht gemeldet haben. Da es eine Pflichtveranstaltung ist, müssen sie nun Strafgeld zahlen“, sagte Lehrwart Reinhard Matschurek, der sich an Turniere mit 240 Kindern erinnert.

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