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VfB/SC verliert das Topspiel mit 3:5

Badminton-Regionalliga VfB/SC verliert das Topspiel mit 3:5

Hamburg. Es hat nicht sollen sein: Der VfB/SC Peine verlor das Spitzenspiel in der Badminton-Regionalliga gegen den Horner TV mit 3:5. „Es war eine unglückliche Niederlage. Denn Frank Juchim hatte sich beim Doppel verletzt, so dass wir zwei Spiele abgeben mussten“, haderte Coach Heiner Brandes.

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Pechvogel: Frank Juchim verletzte sich im Spiel gegen den Horner TV am Arm.

Quelle: Isabell Massel

Tags darauf immerhin besiegte sein Team BW Wittorf II mit 7:1.

Hamburg Horner TV - VfB/SC Peine 5:3 (10:8 Sätze). Da der Gastgeber nicht seine Engländer, sondern nur zwei Finnen eingeflogen hatte, „wussten wir vorab, dass für uns etwas geht“, sagte VfB/SC-Spielerin Laura Gredner. Entsprechend motiviert ging sie mit Nadine Cordes ins Doppel - und gewann dieses mit 21:13 und 21:14. „Doch leider hatten Lucas Gredner und Lukas Behme einen schlechten Tag erwischt“, sagte Trainer Heiner Brandes. Folglich verloren sie in zwei Sätzen.

Auch das zweite Herrendoppel sei katastrophal gestartet, erklärte Brandes. Doch nach dem 4:11 änderte er die Taktik, „und plötzlich lief es wie geschmiert“. Zwar verloren Pawel Pradzinski/Frank Juchim Satz eins mit 19:21, aber im zweiten Durchgang lagen sie mit 17:10 vorn. Doch dann verletzte sich Juchim am Schlagarm. Dennoch gewannen die Peiner mit 21:17. „Im dritten Satz haben die Hamburger dann nur noch hohe Bälle auf Frank gespielt. Pawel hat zwar versucht, dessen Verletzung zu kompensieren, aber es nutzte nichts, sie verloren mit 12:21“, haderte Brandes. Hinzu kam, dass durch die Verletzung das zweite Herren-Einzel an die Hamburger ging.

Zunächst jedoch glichen Lucas und Laura Gredner im Mixed zum 2:2 aus, doch weil danach Niklas König verlor, gerieten die Peiner mit 2:3 in Rückstand. Somit musste Nadine Cordes gewinnen, sollte noch ein Remis für den VfB/SC herausspringen. Und im dritten Satz sah es auch nach einem Erfolg aus, lag sie doch mit 14:8 vorne. „Dann aber hat der Schiri in den nächsten zehn Ballwechseln viermal gegen Nadine entschieden“, schimpfte Brandes. Folge: Sie geriet mit 15:17 in Rückstand. „Bei der fünften Fehlentscheidung bin ich dann explodiert“, sagte Brandes. Daraufhin nahm der Referee diese zwar zurück, „aber es half nicht mehr. Nadine verlor den Faden und das Spiel“, ärgerte sich Brandes.

Im Anschluss verkürzte Pradzinski zwar auf 3:4, doch Juchim musste in seinem Einzel beim Stand von 5:12 wegen starker Schmerzen aufgeben. „Ich konnte den Arm nicht mehr heben“, sagte Juchim.

Fazit: „Das war großes Pech für uns. Denn mit einer Verletzung in einem Spitzenspiel kann man keine zwei Spiele aufholen“, bilanzierte Kapitän Lucas Gredner. „Außerdem hat der Schiri so krasse Fehlentscheidungen getroffen, das es selbst dem Horner Trainer peinlich war - wir fühlen uns ganz klar um das Remis betrogen“, betonte Heiner Brandes.

Die Spiele: Finn Glomp/Mats Hukriede - Lucas Gredner/Lukas Behme 21:19, 21:15; Hauke Graalmann/Mika Köngäs - Frank Juchim/Pawel Pradzinski 21:19, 17:21, 21:12; Julia Bantin/Riikka Sinkko - Laura Gredner/Nadine Cordes 13:21, 14:21; Köngäs - Pradzinski 16:21, 22:24; Hukriede - Juchim 21:5, 21:0; Semrau - Niklas König 21:14, 21:18; Sinkko - Cordes 21:15, 17:21, 21:18; Graalmann/Bantin - Gredner/Gredner 13:21, 17:21.

BW Wittorf II - VfB/SC Peine 1:7. „Gegen Wittorf mussten wir umstellen“, erklärte Heiner Brandes. Doch sowohl dies als auch die unglückliche Niederlage verarbeiteten die Peiner gut, ließen sie doch dem Gastgeber keine Chance. „Immerhin konnten wir das Wochenende versöhnlich beenden“, erklärte VfB/SC-Spieler Lukas Behme.

Die Spiele: Strehse/Kneip - Pradzinski/Behme 14:21, 19:21; Bauer/Scheffler - König/Gredner 19:21, 17:21; Schadlowski/Hingst - Cordes/Gredner 18:21, 21:18, 18:21; Kneip - Pradzinski 5:21, 10:21; Trautloff - König 19:21, 14:21; Hauschild - Behme 19:21, 14:21; Schadlowski - Cordes 21:14, 21:23, 21:18; Trautloff/Hingst - Gredner/Gredner 15:21, 19:21.

pet

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