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VfB/SC lässt der SG im Derby keine Chance

Badminton-Regionalliga VfB/SC lässt der SG im Derby keine Chance

Sie hatte sich viel vorgenommen, die SG Vechelde/Lengede, doch auch am zweiten Spieltag der Badminton-Regionalliga setzte es erneut zwei klare Heimniederlagen.

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Starke Leistung: Lisa Behme steuerte zum 6:2-Derby-Sieg des VfB/SC Peine gegen die SG Vechelde/Lengede zwei Punkte bei.

Quelle: rb

Zunächst gab es ein 1:7 gegen Südring Berlin - und auch tags darauf gegen den Kreisrivalen VfB/SC Peine hatte die SG mit 2:6 das Nachsehen. Entsprechend groß war auch die Enttäuschung. „Das war schon ernüchternd“, gestand SG-Kapitän Henning Zanssen. Ganz anders war hingegen die Stimmung bei den Peinern. „Das war ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt“, sagte Coach Heiner Brandes.

SG Vechelde/Lengede - BC Eintracht Südring Berlin 1:7 (4:14 Sätze). Trotz der klaren Niederlage waren die Gastgeber durchaus zufrieden. „Denn alle haben das abgerufen, was sie können“, lobte SG-Kapitän Henning Zanssen. „Und immerhin haben wir die Berliner mehrmals in den dritten Satz gezwungen.“ Dennoch habe es letztlich keine Chance auf ein Remis gegeben. „Selbst wenn alles für uns optimal verlaufen wäre - mehr als ein 3:5 wäre nicht drin gewesen“, gestand Zanssen.

Die Spiele: Björn Wirthsmann/Christian Schlüter - Andreas Kämmer/Jens Ehlert 12:21, 15;21; Wolf-Dieter Papendorf/Kutlu Arslan - Bennet Köhler/Florian Kaminski 22:20, 21:19; Katrin Schindler/Kristin Steinmann - Monja Ehlert/Jana Bühl 10:21/ 8:21; Arslan - Kämmer 19:21, 15:21; Papendorf - Kaminski 21:17, 20:22, 11:21; Schlüter - Köhler 21:17, 12:21, 18:21; Schindler - Ehlert 9:21, 9:21; Wirthsmann/Steinmann - Ehlert/Bühl 10:21; 3:21.

SG Vechelde/Lengede - VfB/SC Peine 2:6 (5:13). Vorab hatten beide Teams ein emotionales und spannendes Derby erwartet - doch die Partie verlief recht spannungsarm, weil die Gäste das Geschehen klar diktierten und mit 4:0 in Führung gingen. „Damit habe ich nicht gerechnet“, gestand VfB/SC-Coach Heiner Brandes. Aber nachdem sein Team alle drei Doppel ohne Satzverlust für sich entschied, „war mir klar, dass wir gewinnen“, sagte Brandes.

Großen Anteil an diesem Erfolg habe vor allem Lisa Behme gehabt, bezwang sie doch im Einzel Katrin Schindler und baute damit den Vorsprung auf 4:0 aus. „Lisas Sieg war schon eine Überraschung. Aber sie hat super gespielt - und ihr Erfolg war letztlich der Türöffner“, erläuterte der Peiner Trainer.

Zwar verkürzte anschließend Christian Schlüter auf 1:4, doch kurz darauf sorgte Pawel Pradzinski für die endgültige Entscheidung: Beim Stand von 21:10 und 11:5 für ihn gab Henning Zanssen auf - somit lagen die Gäste zu diesem Zeitpunkt uneinholbar vorn. „Es hatte einfach keinen Zweck mehr“, begründete Zanssen seinen Entschluss. „Denn zum einen bin ich noch nicht fit und außerdem auch noch stark erkältet.“

Ohnehin wollte er aufgrund seiner Verletzung an der Schulter gar nicht auflaufen, musste dies aber zwangsläufig tun, weil Björn Wirthsmann, der gegen Berlin noch gespielt hatte, wegen Kreislaufproblemen ausfiel.

Doch dies wollte er nicht als Entschuldigung für die Niederlage nehmen. „Die Peiner haben verdient gewonnen, weil sie heißer und griffiger waren als wir“, bilanzierte Zanssen, der jedoch trotz des schlechten Starts keinen Anlass zur Panik sieht. „Nach den nächsten beiden Spielen gegen Wittorf und Schleswig wissen wir mehr. Sollten wir da jedoch nicht erfolgreich sein, sind die Messen dann schon fast gesungen“, erklärte Zanssen.

Die Peiner dagegen sehen dem kommenden Spieltag gelassener entgegen. „Denn der Start war perfekt - und mit jetzt fünf Punkten haben wir eine gute Basis für den Rest der Saison gelegt“, resümierte Heiner Brandes.

Die Spiele: Henning Zanssen/Christian Schlüter - Lucas Gredner/Lukas Behme 16:21, 19:21; Kutlu Arslan/Wolf-Dieter Papendorf - Pawel Pradzinski/Frank Juchim 18:21, 17:21; Katrin Schindler/Kristin Steinmann - Laura Gredner/Lisa Behme 12:21, 15:21; Henning Zanssen - Pawel Pradzinski 10:21, 5:21; Kutlu Arslan - Frank Juchim 9:21, 22:20, 21:14; Christian Schlüter - Lukas Behme 21:16, 21:19; Katrin Schindler - Lisa Behme 19:21, 21:15 19:21; Wolf-Dieter Papendorf/Franziska Schulze - Lucas Gredner/Laura Gredner 12:21, 18:21.

pet

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