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VfB Peine: Auch Turkan Hajdari ist weg

Fussball-Bezirksliga VfB Peine: Auch Turkan Hajdari ist weg

Der VfB Peine muss seinen zweiten Top-Stürmer ziehen lassen. Nach Ersin Arayici verlässt nun auch Turkan Hajdari den Fußball-Bezirksligisten.

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Turkan Hajdari im VfB-Trikot am Ball. Künftig wird er für Goslar 08 auflaufen.

Quelle: im

Der 21-Jährige wechselt zum Regionalligisten Goslar 08 und wird - wenn er den Sprung in die erste Mannschaft schafft - künftig gegen die Zweiten Mannschaften der Bundesligisten Werder Bremen, Hamburger SV, Hannover 96, Eintracht Braunschweig, VfL Wolfsburg, FC St. Pauli oder auch gegen TSV Havelse spielen.

Hajdari hatte das Trainigslager der Goslarer mitgemacht, und dabei Coach Mario Block so überzeugt, dass er sich für eine Verpflichtung des VfB-Torjägers aussprach. „Er hat mir gesagt, dass er sehr zufrieden mit meiner Leistung im Trainingslager war. Er sagte, dass ich auf einem guten Weg bin“, freut sich Hajdari.

Athletisch müsse er allerdings noch zulegen. „Aber der Trainer sagte, das kommt.“ Im Trainingslager wurde dafür schon der Grundstock gelegt. Täglich stand vor dem Frühstück ein Zehn-Kilometer-Lauf auf dem Programm. Tagsüber folgten dann noch zwei Trainingseinheiten.

Turkan Hajdari und Ersin Arayici waren in der vergangenen Saison nicht nur die Top-Stürmer des VfB Peine, sie lagen auch in der Torjägercup-Wertung der PAZ auf den Rängen 1 und 2 mit 23 beziehungsweise 28 Toren. Entsprechend bitter ist die Nachricht für VfB-Trainer Hubert Meyer. „Um die Meisterschaft mitzuspielen war unser Ziel. Mit dieser Ambition war ich angetreten. Das müssen wir jetzt relativieren“, sagt Meyer.

Zusätzliches Problem sei, dass der Kader auf 14 Spieler - darunter zwei A-Jugendliche - geschrumpft sei. „Ich hoffe, dass wir unter diesen Umständen unten den ersten Zehn landen.“ Meyer hofft, dass sein Kader von Verletzungen verschont bleibt, und vielleicht doch noch der eine oder andere Kicker hinzu kommt.

Den Ausfall der beiden Top-Stürmer könne man „durch Taktik und Training“ etwas wettmachen, aber nicht ausgleichen.

Dass Hajdari jetzt noch wechselt, kann Meyer nachvollziehen. „Er hat die Chance, in der Regionalliga zu spielen. Ich wünsche ihm viel Erfolg - und vor allem, dass er verletzungsfrei bleibt.“

mp

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