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Verrücktes 4:4! VfB verspielt zweimal einen Vorsprung

Fußball-Bezirksliga Verrücktes 4:4! VfB verspielt zweimal einen Vorsprung

Was für ein Torfestival! Im Duell der Abstiegskandidaten der Fußball-Bezirksliga zwischen dem TV Mascherode und dem VfB Peine fielen Tore am Fließband.

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Alles gegeben, aber nur einen Punkt geholt: Moritz Scharf (rotes Trikot) und der VfB Peine spielten im Kellerduell gegen Mascherode 4:4.im

Quelle: Isabell Massel

Zum Leidwesen von VfB-Trainer Nedin Cerimovic gelang trotz zweifacher Führung kein Sieg. Die Teams trennten sich 4:4.

TV Mascherode - VfB Peine 4:4 (2:2) . „Es war ein verrücktes Spiel“, resümierte Cerimovic, dessen Team nach fünf Minuten bereits mit 2:0 führte. Was war passiert? Zunächst unterlief dem Mascheroder Keeper ein Fauxpas, als er einen Rückpass nicht annehmen konnte und der Ball daraufhin im eigenen Netz landete. Drei Minuten später baute Emrullah Kaya mit einem Fernschuss aus 27 Metern die Führung aus.

Doch wer nun davon ausging, dass die Grün-Roten mit mehr Sicherheit auftreten würden, der irrte sich. Das Gegenteil war der Fall. „Nach dem Anschlusstreffer in der siebten Minute verloren wir völlig den Faden“, kritisierte Cerimovic. Es folgte eine 30-minütige Drangphase der Hausherren. Immer nach dem gleichen Schema: „Mascherode spielte ständig lange Bälle auf Thomas Heinzel, der seine Sache richtig gut machte!“ Dennoch reichte es nur zu einem weiteren Treffer bis zur Pause. Und dieser fiel per Strafstoß, nachdem Mike Helms den Ball im Strafraum mit der Hand berührt hatte (17.). „Wir hatten sehr viel Glück, dass Mascherode nicht mehr aus der Überlegenheit machte“, gestand Cerimovic, dessen Team nach Wiederanpfiff vielversprechend startete. Emrullah Kaya traf ebenfalls per Strafstoß zum zwischenzeitlichen 3:2 für den VfB. Doch wie schon im ersten Durchgang kassierte der VfB kurze Zeit später den Ausgleich. Tosun köpfte den Ball ins eigene Tor. Cerimovic haderte: „Das zieht sich durch die ganze Saison. Wir können mit einer Führung einfach nicht umgehen!“

Und es kam noch dicker, denn erstmals in dieser zerfahrenen Begegnung gingen die Mascheroder in der 64. Minute in Führung. Zwölf Minuten später folgte die vermeintliche Vorentscheidung. Der Ex-Vallstedter Heinzel zog aus 22 Metern ab und traf die Unterlatte, danach landete der Ball hinter der Torlinie und sprang von dort aus wieder ins Spielfeld. Eigentlich hätte es 5:3 stehen müssen. Doch der Schiedsrichter erkannte diesen Treffer nicht an. Cerimovic gestand: „Der Ball war hinter der Linie, wir hatten wieder Glück. Nach dem 3:5 wäre es sehr schwer für uns geworden.“

Dass es am Ende zu einem Punktgewinn reichte, war aber auch der stärkeren Fitness der Gäste geschuldet. „In der Schlussphase legten wir nochmal zu!“ Marius Knieling traf zum 4:4. „Danach drängten wir auch noch auf den Siegtreffer, doch das wäre zu viel gewesen. Die Punkteteilung geht in Ordnung“, stellte Cerimovic fest.

VfB Peine: Limmer - Tosun (74. G. Knieling), Helms (35. Becker), Otte, Beuermann - Cacko, M. Knieling, D. Arvis (60. F. Arvis), Solomun, Scharf - E. Kaya. Tore: 0:1 (2., Eigentor), 0:2 Kaya (5.), 1:2 (7.), 2:2 (17, per Strafstoß), 2:3 Kaya (46., per Strafstoß), 3:3 Tosun (49., Eigentor), 4:3 (64.), 4:4 M. Knieling (84.).ll

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