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Vereine stimmen für die Kosten-Poolung

Fußball-Kreisverband Vereine stimmen für die Kosten-Poolung

Ein 41:5 ist im Fußball selten. Bei der Arbeitstagung des Fußball-Kreisverbandes gab es am Sonnabend aber dieses Ergebnis. So lautete die Abstimmung darüber, ob die Vereine die Schiedsrichter-Kosten-Poolung haben wollen.

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Schiedsrichter Hadi Bacaksiz beim Münzwurf zur Seitenwahl vorm Kreisliga-Spiel PSG Peine (gelb) gegen den TSV Dungelbeck (rot).

Quelle: rb

Die große Mehrheit sprach sich dafür aus, auch wenn auf Kreisliga-Vereine voraussichtlich rund 460 Euro pro Halbjahr an Kosten zukommen und auf Vereine aus der 1. Kreisklasse rund 230 Euro. In diesen beiden Staffeln soll das im Handball bereits seit langem praktizierte Schiri-Bezahl-Verfahren zur kommenden Saison eingeführt werden, vorausgesetzt, dass auch die Schiedsrichter zustimmen.

Das Pool-Verfahren bietet vor allem zwei Vorteile: 1. Die Schiedsrichter müssen nicht mehr dem Geld hinterherlaufen, und 2. werden die Fahrtkosten gleichmäßig auf alle Vereine verteilt.

Die Summen hatte der Stellvertretende Fußball-Kreisverbandsvorsitzende Hans-Hermann Buhmann anhand der vorliegenden Daten ausgerechnet. Das Geld umfasst nur in geringem Maße zusätzliche Ausgaben, da auch bisher schon die Schiris von den Vereinen bezahlt wurden - nur eben in bar sofort nach dem Spiel. Buhmann hatte die Aufwandsentschädigung und die Fahrtkosten aller Schiri-Einsätze zusammengerechnet und durch die Anzahl der Punktspiele pro Verein geteilt. Auch nur für diese soll das Verfahren angewandt werden, da sich die Zahl der Pokal- und Freundschaftsspiele eines Vereins nicht im Voraus kalkulieren lässt.

Bei der Poolung brauchen die Schiris ihr Geld nicht mehr nach dem Spiel zu kassieren, sondern sie bekommen es überwiesen. Dieser Vorgang verursacht geringe zusätzliche Kosten wie Kontoführungsgebühr und eine Aufwandsentschädigung für den Pool-Verwalter, die Buhmann mit 100 Euro pro Halbjahr angesetzt hat. Zusätzlich soll von den Vereinen insgesamt eine Sicherheit von 500 Euro kassiert werden. Stellte sich heraus, dass zuviel einbezahlt wurde, wird diese Summe bei der nächsten Einzahlung in den Pool verrechnet.

Olaf Pickhardt (Teutonia Groß Lafferde) regte an, auch das Geld an die Schiedsrichter-assistenten zu überweisen. Nach dem von Buhmann vorgestellten Modell bekommen die Schiedsrichter auch das Geld für die Assistenten überwiesen und zahlen es ihnen nach dem Spiel aus.

mp

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