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Verbandstitel: Max Riewe spielt Reichweite aus

Boxen Verbandstitel: Max Riewe spielt Reichweite aus

Mit Reichweiten-Vorteilen zum Titel: Max Riewe hat es geschafft. Der 16 Jahre alte Nachwuchsboxer vom Peiner Box-Sport-Club Black Panthers holte sich in Wolfenbüttel den Verbandsmeistertitel.

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Max Riewe (roter Helm) von den Black Panthers Peine: Der Nachwuchsboxer holte sich den Verbandsmeistertitel bei den Junioren bis 57 Kilogramm.

Quelle: oh

In der Juniorenklasse bis 57 Kilo dominierte er zwar den Kampf gegen Can Bilge (Walsrode), doch er machte es sich in den drei Runden a zwei Minuten unnötig schwer. „Das Niveau des Kampfes war nicht so hoch. Der Gegner von Max war fast einen Kopf kleiner, deshalb ist er mit seiner Reichweite und seiner Linken oft durchgekommen. Aber Max kann noch mehr, er hat nicht das umgesetzt, was er im Training zeigt“, stellte BSC-Klubchef Kazim Yilmaz fest. Für die Black Panthers war es nach dem Erfolg von Maxim Keln bereits der zweite Titel in diesem Jahr.

Die Titelverteidigung verpasst hat hingegen Berkan Cetinbas. Der Panther-Boxer verlor seinen Kampf bei den Kadetten bis 44,5 Kilo knapp nach Punkten gegen Khalid Siala (VfK Celle). BSC-Klubchef Kazim Yilmaz empfand die Niederlage als unnötig, denn er hatte noch deutliche Reserve bei seinem Talent ausgemacht: „Berkan hätte nach dem Kampf noch zehn Kilometer joggen können. Technisch ist der Junge zwar schon ausgereift, aber sein Gegner war aktiver. Das hat den Ausschlag gegeben“, sagte Yilmaz. Der Kampf sei einer der besten der Veranstaltung in Wolfenbüttel gewesen. „Für den Zuschauer war das herrlich anzusehen, es gab keinen einzigen unsauberen Schlag.“

Sein Nasenbluten-Problem hat Panther-Boxer Viktor Riewe inzwischen mit einer Salbe in den Griff bekommen, den Sieg gegen den favorisierten Emin Karimli (BSK Seelze) hat er in der Jugendklasse bis 60 Kilo trotzdem knapp verpasst. Ein Lob seines Trainers und des BSC-Vorsitzenden Kazim Yilmaz hatte sich der 17-Jährige trotzdem verdient: „Sein Gegner war körperlich überlegen. Aber Viktor hat super mitgehalten und oft Treffer mit seinen geraden Schlägen gelandet. Es war hauchdünn“, schilderte Yilmaz.

Dank guter Beinarbeit marschierte Yunus Gezgin vom Box-Club 62 Peine in die nächste Runde. Und das, obwohl er unter der Woche im Training noch mit dem Fuß umgeknickt war. Doch angespornt von „Yunus, Yunus“-Rufen zahlreicher Vereinskollegen am Ring dominierte er den Kampf gegen Kevin Baranek (BAC Wolfenbüttel) bei den Jugendlichen bis 56 Kilo. „Die Unterstützung der Vereinskollegen hat ihm geholfen. Yunus hat gut getroffen, sein Gegner hat sogar einmal kurz gewackelt“, freute sich der BC-Vorsitzende Ercan Caliskan. Kleinigkeiten gelte es für die nächste Runde jedoch zu verbessern: „Yunus hat zu oft aus der Rückwärtsbewegung geboxt. Wir wollen ihn im Vorwärtsgang sehen.“

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