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Vecheldes Poker-Spiel hat kein Happy End

Tischtennis-Landesliga Männer Vecheldes Poker-Spiel hat kein Happy End

Jetzt hilft nur noch Schützenhilfe: Durch eine 4:9-Niederlage bei der SG Lenglern hat Tischtennis-Landesligist Arminia Vechelde den Sprung auf den Abstiegsrelegationsplatz verpasst. „Aber die Niederlage war sehr unglücklich“, verwies Vecheldes Spitzenspieler Josef Rempe auf vier vergebene Matchbälle seines Teamkollegen Rainer Lindigkeit.

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Vecheldes Ersatzmann Christian Havekost überzeugte im Einzel mit einem 3:1-Sieg.

Quelle: Isabell Massel

Rempe war sich sicher, hätte Vecheldes Nummer vier sein Auftakt-Einzel gewonnen, „hätten wir 8:8 gespielt oder sogar gewonnen“.

SG Lenglern - Arminia Vechelde 9:4 (31:17). Die Arminen hatten kein Glück mit ihrem „Pokerspiel“. Denn: Gegen den Tabellenvierten, der im oberen Paarkreuz bärenstark ist, setzten die Vechelder ihre einstige Nummer 1, Peter Bock, ein. Der ist nach Knie-Problemen noch nicht wieder der Alte. Aber: „Peter hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, denn wir wussten, wo wir die Punkte zum Sieg holen müssen“, erläuterte Rempe. Im oberen Paarkreuz zumindest nicht. „Da hätte schon eine echte Überraschung passieren müssen“, merkte Rempe an. Deshalb wollten die Vechelder durch Bocks Einsatz die restlichen Mannschaftsteile stärken. Zumal: Lenglerns unteres Paarkreuz ist das erfolgloseste der Landesliga.

Doch im mittleren Paarkreuz ging die Rechnung am Ende nicht ganz auf - weil Rainer Lindigkeit ganz viel Pech hatte und sich für seine starke Leistung gegen Steffen Neumann nicht belohnte. „Rainer hat überragend gespielt und sowohl die Initiative ergriffen, aber auch viele Bälle aus der Defensive wiedergebracht“, lobte Teamkollege Rempe. So hatte sich der Vechelder beim Stand von 10:6 im vierten Satz vier Matchbälle erspielt - und verlor noch in der Verlängerung des fünften Satzes mit 10:12. Hätte Lindigkeit gewonnen, wäre das untere Paarkreuz der Arminia auf jeden Fall noch einmal drangekommen - so aber nicht.

Damit die Vechelder nicht direkt absteigen, müsste Lokalrivale Berkum nun seine letzten beiden Saisonspiele verlieren und die Vechelder zumindest einen Sieg beim Dritten Jembke oder gegen den Sechsten Torpedo Göttingen II holen. „Die Chancen auf den Relegationsplatz sind nun zwar geringer geworden. Aber wir haben auch gegen den Tabellenzweiten Gifhorn ein 8:8 geholt und haben bisher das beste Spielverhältnis der drei Teams von unten“, gibt Rempe sein Team noch nicht auf.

Spiele: Justas Galatiltis/Karsten Henkel - Josef Rempe/Christian Havekost 3:0, Daniel Argut/Mike Dietrich - Klaus Kotke/Thore Richter 3:0, Steffen Neumann/Sönke Oswald - Rainer Lindigkeit/Thomas Schiffner 1:3, Galatiltis - Bock 3:0, Argut - Rempe 3:0, Neumann - Lindigkeit 3:2, Henkel - Kotke 1:3, Dietrich - Havekost 1:3, Oswald - Richter 1:3, Galatiltis - Rempe 3:1, Argut - Bock 3:0, Neumann - Kotke 3:2, Henkel - Lindigkeit 3:0.

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