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Vechelde verzichtet auf die Aufstiegsrelegation

Volleyball-Landesliga Männer Vechelde verzichtet auf die Aufstiegsrelegation

Den Kampf um Platz zwei haben Vecheldes Landesliga-Volleyballer mit zwei Niederlagen im Saisonfinale der Top-Drei verloren. Die Aufstiegsrelegation hätten sie als Dritter vermutlich trotzdem wahrnehmen können. Denn nun steht fest: Vize MTV Gamsen steigt direkt auf, weil Meister SG Mörse/Sülfeld auf den Aufstieg verzichtet. Die Vechelder wollen nicht in die Relegation nachrücken und die Chance zur Verbandsliga nutzen.

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Der SV Lengede (hinten) besiegte zunächst den USC Braunschweig IV mit 3:0 und verlor danach gegen Olympia Braunschweig mit 1:3.

Quelle: im

„Unsere Personaldecke ist zu klein, außerdem werden wir alle älter und haben familiäre Verpflichtungen“, begründete MTV-Spieler Martin Faulhaber. „Gewonnen hätten wir die beiden Partien trotzdem gerne“, betonte er. Lokalrivale SV Lengede gewann zumindest eine seiner beiden Partien und beendeten die Serie als Fünfter.

MTV Vechelde - MTV Gamsen 1:3 (25:21, 22:25, 24:26, 22:25). Durch die klare Niederlage war Platz zwei für Vechelde futsch: „Wir hatten erneut Personalprobleme“, berichtete Spieler Martin Faulhaber. Dennoch gingen die Vechelder mit 1:0 in Führung. „Weil wir konzentriert gespielt haben und uns durch zwei Aufschlagserien abgesetzt haben“, sagte er.

Doch durch die verletzungsbedingte Auswechslung von Wilfried Steinmann zum zweiten Satz seien die Größenunterschiede noch mehr zum Tragen gekommen. „Die Gamsener nutzen diesen Vorteil und brachten ihre Angriffe immer wieder druckvoll bei uns im Feld unter. Kampflos ergeben haben wir uns aber nicht“, betonte Faulhaber. Entsprechend entwickelte sich ein enges Spiel.

MTV Vechelde - SG Mörse/Sülfeld 1:3 (21:25, 25:22, 23:25, 21:25). Auch dem Meister konnten die Vechelder nicht die erhoffte erste Saison-Niederlage zufügen. Der MTV-Kader vor dem Spiel wurde zwar durch Lars Striegler ergänzt, doch auch gegen den ebenfalls stark ersatzgeschwächten Tabellenführer ging der MTV leer aus. „Es hat aber deutlich mehr dringelegen für uns“, betonte Faulhaber. Im dritten Durchgang etwa führte der MTV bis kurz vor Ende, brachte den Vorsprung aber nicht ins Ziel.

„Im vierten Satz schwanden dann bei uns so langsam die Kräfte. Das nutzten die Sülfelder souverän aus“, sagte Faulhaber. „Schade, es wäre mehr möglich gewesen, aber wir haben es nicht geschafft, konstant zu spielen.“

SV Lengede - USC Braunschweig IV 3:0 (25:11, 25:19, 25:22). „Mit den Braunschweigern hatten wir noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel hatten wir überraschend mit 1:3 verloren, erläuterte SVL-Coach Norbert Ling. Dementsprechend motiviert begann der Gastgeber. „Wir haben die junge USC-Truppe mit dem ersten Ballwechsel mit voller Wucht unter Druck gesetzt“, erklärte er. Und dies habe Wirkung gezeigt. „Denn den ersten Durchgang haben wir mit 25:11 gewonnen.“ Auch anschließend dominierte der SVL. „Wir haben zwar einige kurze Konzentrationspausen eingelegt, aber der Sieg geriet nie in Gefahr“, berichtete Ling.

SV Lengede - SV Olympia Braunschweig 1:3 (22:25, 25:16, 22:25, 19:25). „Olympia war hoch motiviert, und wir kamen nur schleppend in die Partie. Es fehlte an der Präzision bei der Annahme und beim Zuspiel, zudem haben wir auch nicht die notwendige Konsequenz gezeigt“, monierte Ling. Folglich ging Satz eins verloren. Der zweite Durchgang sei dann das Gegenteil vom ersten gewesen. „Das war eine klare Sache für uns“, sagte Ling.

Auch im dritten Satz sei es zunächst gut gelaufen. „Bis zum 20:18, danach ist uns dann ein bisschen die Puste ausgegangen.“ Ähnlich sei Satz vier verlaufen, so dass Olympia am Ende mit 3:1 gewann. „Die stärkere Feldabwehr war entscheidend. Außerdem haben die Braunschweiger ein bisschen mehr Siegeswillen gezeigt“, erklärte Ling.

Dennoch war er zufrieden.„Denn in dieser Serie hatten wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun“, resümierte er. „Allerdings“, fügte er hinzu, „wäre bei einer besseren Trainingsbeteiligung mehr drin gewesen. An guten Tagen können wir gegen die Großen mithalten, aber an schlechten Tagen können wir auch bei den schwächsten Teams verlieren. Die Konstanz fehlt noch - daran müssen wir arbeiten.“

pet/cm

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