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Vechelde verliert im Hexenkessel

Volleyball, 3. Liga Vechelde verliert im Hexenkessel

21.35 Uhr zeigte die Uhr in der gut besetzten Lehrter Sporthalle. Mehr als 300Zuschauer und die Spieler aus Aligse feierten, die Drittliga-Volleyballer des MTV Vechelde hingegen verschwanden nach einer abwechslungsreichen Partie schnell im Kabinengang, hatten sie doch verloren.

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Ab durch die Mitte: Der Vechelder Ingo Frassek (weiß) schlägt den Ball an Patrick Stellfeld und Michael Wiechmann vorbei.bt

SF Aligse - MTV Vechelde 3:0 (25:23, 25:19, 25:23). „Das ist Gänsehautstimmung“, beschrieb Vecheldes Trainer Axel Burgdorf die Atmosphäre. Lautstark feuerten die Aligser Zuschauer ihr Team schon beim Aufwärmen an, bei der Vorstellung der Spieler und zu Beginn der Begegnung wuchs die Begeisterung noch weiter an. Die heimischen Fans hatten auch gleich Grund zum Jubeln. Vechelde führte zwar 3:2, danach übernahmen die Gastgeber jedoch das Kommando auf dem Spielfeld. Mit druckvollen Aufschlägen setzten sie die Vechelder unter Druck. Das zeigte Wirkung. Die Gäste gerieten mit 4:9 in Rückstand und Burgdorf nahm seine erste Auszeit.

Seine Anweisungen nahmen sich die Spieler zu Herzen, denn die Gäste verkürzten auf 7:10 und beim 21:22 war Vechelde dran. Doch der MTV verlor knapp. „Wie im gesamten Spiel hat Aligse den entscheidenden Punkte gemacht“, bedauerte Burgdorf.

Typisch dafür war ein Ballwechsel im dritten Satz. Beim Stande von 18:18 erspielten sich die Gäste mehrere klare Chancen. Die gut funktionierende Aligser Abwehr bekam den Ball dreimal in Folge mit letzter Kraft und Glück über das Netz. Beim vierten Versuch schmetterte Björn Koepke den Ball ins Aus.

Kämpferisch gaben die Vechelder alles. Auch als es 22:24 gegen sie stand, schaffte Ingo Frassek noch einmal den Anschluss. Zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Nach 95 Minuten war eine abwechslungsreiche Begegnung beendet, weil die Gäste im zweiten Durchgang ständig auf erfolgloser Verfolgungsjagd gewesen waren. 7:12 und 12:17 hatten sie zurück gelegen.

„Es haben in allen drei Sätzen ein paar Prozent gefehlt, um Aligse bezwingen zu können“, resümierte Axel Burgdorf. Er bedauerte, dass ihm an diesem Tag die Alternativen gefehlt hätten. Zwar waren Jan Reichelt und David Gaab mit an Bord. Beide wiesen aufgrund von Erkrankungen jedoch Trainingsrückstände auf. „Wenn man das gesamte Spiel betrachtet ist der Sieg für Aligse nicht unverdient. Ich hätte mir den einen oder anderen Satz mehr aber gewünscht“, betonte Burgdorf.

bt

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