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Vechelde punktet mit Ersatzmann mit guten Nerven

Tischtennis-Landesliga Vechelde punktet mit Ersatzmann mit guten Nerven

Was für ein Marathon! Gleich 67 Sätzen werden beim 8:8 im Kellerduell der Arminia mit dem SSV Neuhaus II gespielt. Ein Reservespieler verhilft Vechelde zum Punkt.

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Furioser Endspurt: Josef Rempe (li.) und Thore Richter sicherten Vechelde im Schlussdoppel das 8:8.

Quelle: im

Ausgerechnet Christian Blank! Wegen Knie-Problemen pausierte er lange, dann wechselte er für sein Comeback vom MTV Vechelade zur benachbarten Vechelder Bezirksliga-Reserve und nun rettete er zwei Klassen höher dem Arminia-Landesliga-Team als bärenstarker Ersatz einen Punkt im so wichtigen Spiel gegen Neuhaus II. Viereinhalb Stunden und 67 Sätze lang duellierten sich die Keller-Teams. „Es war ein denkwürdiges Spiel, in dem wir nach einem Fehlstart noch einen wichtigen Punkt erspielen konnten“, bilanzierte Arminia-Spieler Josef Rempe.

Arminia Vechelde - SSV Neuhaus II 8:8 (32:35). In dem Tischtennis-Marathon erholten sich die Vechelder noch vom 0:3-Rückstand nach den Doppeln. Und das, obwohl sie erneut mit dreifachem Ersatz antreten mussten. „In den ersten fünf Spielen haben wir bereits zwölf Spieler eingesetzt. Das habe ich in meiner 29-jährigen Tischtennislaufbahn auch noch nie erlebt“, sagte Vecheldes aufgerückte Nummer zwei Josef Rempe.

Doch erneut verkauften sich die Ersatzspieler gut - und Christian Blank noch besser. Die Nummer sechs der Bezirksliga-Reserve kämpfte erst Dennis Masloch in knappen vier Sätzen nieder und wehrte im Schluss-Einzel gegen Fabian Beyer sogar zwei Matchbälle beim 15:13-Krimi-Sieg ab. Damit ermöglichte er seinem Team überhaupt erst noch das Schluss-Doppel. „Man hat gesehen, dass Christian mit jedem Training besser wurde. Dass er jetzt in seinem ersten Spiel für uns gleich sein ganzes Potenzial abruft, hat uns natürlich sehr gefreut und vor allem sehr geholfen. Christian zeigte eine ganz starke spielerische Vorstellung - und vor allem gute Nerven“, lobte Teamkollege Rempe.

Die benötigten auch die Vechelder Josef Rempe und Thore Richter, die im Entscheidungsdoppel eine furiose Aufholjagd hinlegten. Richter krönte sie mit einem knallharten Rückhand-Topspin, mit dem er den Matchball zum 3:2-Sieg verwandelte. Applaus heimste Vecheldes Neuzugang dafür auch von seinem Vater und Opa ein. Die verfolgten, wie sich ihr Familienmitglied an neuer Wirkungsstätte schlägt. „Thore war deshalb besonders motiviert“, stellte Rempe fest, der mit drei erspielten Punkten erfolgreichster Armine war. Vor allem über den souveränen Einzelsieg gegen SSV-Spitzenspieler Alexsey Arunov freute er sich. Denn: „Gegen den hatte ich noch nie gewonnen.“

Spiele: Josef Rempe/Thore Richter - Enrico Hentschel/Dennis Masloch 1:3, Klaus Kotke/Rainer Lindigkeit - Alexsey Arunov/Marcel Kaufmann 0:3, Kolja Frey/Christian Blank - Waldemar Kurganski/Fabian Beyer 1:3, Kotke - Kaufmann 3:1, Rempe - Arunov 3:1, Richter - Kurganski 3:1, Lindigkeit - Hentschel 0:3, Frey - Beyer 2:3, Blank - Masloch 3:1, Kotke - Arunov 3:1, Rempe - Kaufmann 3:2, Richter - Hentschel 1:3, Lindigkeit - Kurganski 2:3, Frey - Masloch 1:3, Blank - Beyer 3:2, Rempe/Richter - Arunov/Kaufmann 3:2.

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