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Vechelde peilt sofortigen Wiederaufstieg an

Tischtennis-Bezirksoberliga Vechelde peilt sofortigen Wiederaufstieg an

Obwohl zwei erfahrene Spieler eine Pause einlegen, geht Tischtennis-Bezirksoberligist Arminia Vechelde mutig und selbstbewusst in die neue Spielzeit. „Unser Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg“, betont Josef Rempe, der in der leicht veränderten Mannschaft die Position des Spitzenspielers übernimmt.

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Josef Rempe (links) und Thore Richter können wieder ein gemeinsames Doppel bilden. Richter spielte sich durch seine 12:2-Bilanz in der Zweiten zurück in Vecheldes Erste.

Quelle: Isabell Massel

Die Routiniers Klaus Kotke und Peter Bock tauchen nicht mehr in der Aufstellung der Arminia auf. „Klaus spielt seit 35 Jahren Tischtennis. Er hatte frühzeitig angekündigt, dass er eine Saison pausieren wird. Er trainiert aber sogar fleißig weiter“, erläutert Teamkollege Rempe. Für Peter Bock steht hingegen weiterhin Reha-Arbeit mit dem Physiotherapeuten auf dem Programm. Er will seine Knie-Probleme in den Griff kriegen und pausiert deshalb. „Peter tut alles dafür, um wieder Tischtennis spielen zu können. Falls er fit ist, können wir ihn nachmelden und sofort einsetzen“, erklärt Rempe.

Dafür kehren Thore Richter und Christian Havekost aus der Reserve zurück in die Erste. Sie kommen mit reichlich Selbstvertrauen, schließlich trugen sie mit starken Bilanzen im oberen Paarkreuz zum Bezirksliga-Titel der Arminia-Zweiten bei. Die Vechelder leisten sich nun sogar eine Nummer 7. Auch Carsten Gruhn rückt auf. „Es steht bereits fest, dass einige Spieler definitiv nicht alle Spiele machen können. Eine Lehre aus der vergangenen Saison war, dass es ein Fehler war, nur zu sechst angetreten zu sein. Wir mussten zu oft unsere Doppel verändern, das brachte Unruhe“, erläutert Rempe.

Die Aufstellung stimmt den Spitzenspieler optimistisch, dass es mit der Landesliga-Rückkehr klappen kann. „Keine Mannschaft ist so ausgeglichen besetzt wie wir. Das könnte am Ende den Ausschlag geben. Und zum Vergleich: Unser mittleres Paarkreuz aus der Vorsaison ist jetzt unser unteres Paarkreuz“, begründet Rempe sein gutes Gefühl.

Gespannt ist er auf die Konkurrenz. „Broitzem ist mit Sicherheit nicht zu unterschätzen, und Wartjenstedt ist oben sehr gut besetzt.“ Beim Aufsteiger aus Salzgitter schlagen unter anderem Stefan Mudrow und Bernd Feddeck auf, die einst auch im Landkreis Peine spielten.

Mitabsteiger TTC Berkum, der sportlich zwar den Klassenerhalt in der Relegation geschafft hatte, die Mannschaft aber nach einigen Abgängen zurückzog, schätzt Rempe dagegen nicht mehr so stark ein. Der Aderlass sei zu groß gewesen.

Einem Derby fiebert Rempe ganz besonders entgegen - dem gegen die eigene Zweite. „So etwas ist ja eher selten. Auf dieses Kuriosum freut sich der ganze Verein. Aber wir dürfen natürlich nicht verlieren“, betont Rempe.

Trübsal wegen des unglücklichen Abstiegs blasen die Vechelder zwar längst nicht mehr, aber mit Erstaunen haben sie zur Kenntnis genommen, was sich in den anderen Peiner Vereinen danach tat: Sowohl der VfB Peine als auch der TTC Berkum verzichteten auf ihren Landesliga-Platz. „Was in den anderen Vereinen passiert, darauf haben wir keinen Einfluss. Wir müssen es sportlich sehen und da sind wir nunmal abgestiegen“, sagt Rempe. Aber der Landkreis Peine habe es verdient, einen Landesligisten zu haben. „Und ich hoffe, das wird nächstes Jahr wieder so sein.“

Die Aufstellung:

1. Josef Rempe

2. Thore Richter

3. Thomas Schiffner

4. Christian Havekost

5. Mirko Quoll

6. Rainer Lindigkeit

7. Carsten Gruhn

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