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Vechelde macht Ausfälle mit Kampfkraft wett

Basketball-Bezirksliga Vechelde macht Ausfälle mit Kampfkraft wett

Mit dem zweiten Saisonsieg haben die Vechelder Bezirksliga-Basketballer den Abstand zum direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verkürzt. Und das, obwohl die Voraussetzungen nicht gut waren. Personell geschwächt schlugen sie den MTV Börßum mit 74:69.

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Marco Schulze (MTV Vechelde) steigt zum Korb hoch, Fabian Warnecke (Nr. 9) verfolgt die Aktion gespannt. Die Vechelder besiegten Börßum mit 74:69.

Quelle: Ralf Büchler

Vechelde. MTV Vechelde - MTV Börßum, 74:69 (17:22, 30:35, 58:53). Der Gegner hatte den bisherigen Tabellenzweiten zuletzt mit 20 Punkten Differenz zuhause abgefertigt. Dass bei den Vecheldern Tobias Feuerhahn ausfällt, wussten sie vorher. Dass aber auch noch Jan Löpmeier krankheitsbedingt kaum spielfähig war, ließ vor der Partie die Chancen des MTV rapide sinken.

Doch die Vechelder überraschten ihren Trainer Oliver Wedekind mit unbändigem Kampfgeist. „Zwar bekamen wir den Börßumer Center Christoph Brandes, der 31 Punkte erzielte, kaum in den Griff. Doch mit zunehmender Spielzeit zeigte sich, was mit Teamgeist und Kampfkraft sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank möglich ist“, freute sich Wedekind. Gab es im ersten Viertel noch fünf Punkte Rückstand für die Vechelder, so gestalteten sie das zweite Viertel ausgeglichen und machten im dritten aus fünf Punkten Rückstand fünf Punkte Vorsprung - und die hielten sie bis zum Schluss.

„Die Umstellung auf eine Mann-Mann-Verteidigung und allein sechs erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe im dritten Viertel brachten die Wende“, schilderte der Trainer. „Natürlich versuchte Börßum, uns in der Schlussphase an die Freiwurflinie zu bringen, aber auch hier konnten wir mit 6 Treffern bei 8 Versuchen überzeugen.“ Insgesamt standen in der Bilanz für Vechelde 9 Dreier und eine Freiwurfquote von sehr guten 68 Prozent.

„Ich bin stolz, weil jeder seinen Job mit hundert Prozent Leidenschaft erledigt hat. Ob nun als Scorer oder Verteidiger auf dem Feld oder als Antreiber von der Bank“, freute sich Wedekind. „Wenn man bedenkt, dass Jan Löpmeier sich mehr durchs Spiel geschleppt hat, als dass er laufen konnte, und Gerd Klapsing immer noch nicht richtig fit ist, war das von der Gesamtleistung her besser als beim ersten Sieg gegen Wolfsburg.“

Vechelde: Löpmeier (4), M. Schulze (7), Helldobler (21/ 4), Klapsing (14), Warnecke (21/ 5), Baumann (3), Klocke (4).

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