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Vechelde ist ohne Chance gegen den Spitzenreiter

3. Volleyball-Liga Vechelde ist ohne Chance gegen den Spitzenreiter

Es war ein kurzer Volleyball-Abend für die 120 Zuschauer in der Vechelder Sporthalle. Nach etwas über einer Stunde konnten sie die Heimreise antreten. Spitzenreiter Bocholt gönnte den Gastgebern keinen Satzgewinn.

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Jonas Wacker (links) und Björn Koepke können sich noch so strecken. Die Niederlage gegen Bocholt konnten sie nicht verhindern.

Quelle: bt

MTV Vechelde - TuB Bocholt 0:3 (18:25, 13:25, 20:25). Im dritten Satz keimte die Hoffnung auf, den Gästen den dritten Satz in dieser Spielzeit abzunehmen. 5:3 gingen die Gastgeber in Führung und nach zwischenzeitlichem 7:10-Rückstand bäumte sich Vechelde noch einmal auf. Ingo Frassek erzielte mit einem knallharten Schmetterball den 12:12-Ausgleich und in den Folgeminuten erzielte sein Team sogar die Führung.

Es schien so, als wenn die Hausherren doch noch den erhofften Satzgewinn erzielen könnten. Als sie ihre durchaus vorhandenen Chancen nicht nutzten, weil der Bocholter Block im Wege stand oder die gute Feldabwehr der Gäste den Ball zurückbrachte, gerieten die Hausherren vorentscheidend mit 19:22 ins Hintertreffen.

In den zwei Sätzen davor hatten die Gastgeber den Durchgang nicht so lange offen gestalten können. Zu stark war Bocholt.

Im ersten Satz hatten in der Anfangsphase Alexander Brem und Ingo Frassek gute Szenen. So lag das Team bis zum 7:8 nur knapp zurück. Zwei gute Aufschläge von Jonas Wacker ermöglichten sogar den Ausgleich zum 10:10 und die Führung zum 11:10. Als Wacker die Chance besaß, sein Team auf 12:10 in Front zu bringen, schlug er seinen Aufschlag ins Netz. Danach übernahmen die Gäste wieder das Kommando und holten sich den Abschnitt souverän.

Auch im zweiten Abschnitt hielten die Gastgeber zunächst mit. Bis zum 3:3 verlief die Partie ausgeglichen, danach erspielten sich Bocholt beim 10:7 die erste Drei-Punkte-Führung und baute sie dann kontinuierlich aus. Jede kleine Schwäche von Vechelde wurde eiskalt ausgenutzt. Zum Ende des Satz wirkte die Gastgeber-Mannschaft sichtlich beeindruckt und enttäuscht.

Trainer Matthias Keune baute sein Team vor dem dritten Satz noch einmal auf. Er verwies darauf, dass seine Jungs nichts zu verlieren hätten und entsprechend mutig aufspielen könnten. Das taten sie im dritten Abschnitt auch, wurden aber letztlich doch nicht mit einem Satzgewinn belohnt, weil der Spitzenreiter seine Klasse ausspielte.

bt

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