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Vechelde greift nach dem Titel, Stederdorf nach dem Klassenerhalt

Volleyball-Landesliga Männer Vechelde greift nach dem Titel, Stederdorf nach dem Klassenerhalt

Spannender könnte der letzte Spieltag der Volleyball-Landesliga 6 kaum sein. Die Titel-, die Abstiegs- und die Relegationsentscheidung sind noch offen.

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Die Vallstedter (oben) können noch das Erreichen der Aufstiegsrelegation bejubeln, Vechelde (unten, rot) will sich zum Titel blocken und Stederdorf (schwarz/blau) den Klassenerhalt herausschmettern. rb (2)

Bereits ein Punkt aus zwei Heimspielen reicht dem MTV Vechelde II zur Meisterschaft. Noch auf den Aufstiegsrelegationsrang klettern kann Vallstedt II und der MTV Stederdorf muss im Abstiegsendspiel zittern.

MTV Vechelde II - MTV Gamsen (Sonnabend, 14 Uhr). Das Hinspiel verlor der Tabellenführer überraschend im Tie-Break mit 11:15. Deshalb, aber vor allem wegen des möglichen Titelgewinns, sinnen die Vechelder nach Revanche. „Wir werden alles daran setzen, dem Gegner diesmal das Fürchten zu lehren, es werden bereits die Krallen gewetzt und die Messer geschärft. Der MTV Gamsen wird mit einem Donnerschlag willkommen geheißen“, verspricht Vecheldes Libero Kai Baumann den Gästen einen heißen Tanz. Holen die Vechelder zumindest zwei Sätze, können sie die Meisterschaft feiern. Das will Gamsen verhindern, schließlich steht für sie der direkte Klassenerhalt auf dem Spiel.

MTV Vechelde II - VfL Wolfsburg II (Sonnabend, circa 15.30 Uhr) . Gegen den Absteiger ist der Titelaspirant klarer Favorit, gewann er doch das Hinspiel auch schon 3:1.

MTV Vorsfelde - MTV Stederdorf (Sonnabend, circa 16.30 Uhr). Klassenerhalt, Abstieg oder Relegationsplatz - für die Stederdorfer ist in diesem Kellerduell noch alles drin. Klar ist: Mit einem Sieg spielt der Gast auch nächste Saison wieder in der Landesliga - und das ist das Ziel. Deshalb spielt diesmal sogar Außenangreifer Ulrich Conradt bei den Stederdorfern mit, der aus zeitlichen Gründen sonst nur bei Heimspielen aufläuft. „Unser Vorteil ist, dass es für die Vorsfelder bereits das zweite Spiel ist, da sind sie sicherlich etwas kaputter. Wenn wir unsere Annahme stabilisieren können haben wir eine Chance“, sagt Stederdorfs Zuspieler Mike Hänsel. Das Hinspiel gewann er mit seinem MTV 3:1. Vorsfelde traut sich jedoch die Revanche zu. „Unter Druck spielen wir meistens besser, und die Tendenz der vergangenen Spiele hat gezeigt, dass wir in der Liga mithalten können“, sagt Vorsfeldes Mannschaftsführer Olaf Jordt.

SG Mörse/Sülfeld - GW Vallstedt II (Sonnabend, circa 16.30 Uhr). Die Vallstedter drücken den Gastgebern die Daumen - allerdings nur für ihr erstes Spiel ab 15 Uhr. Besiegt die SG nämlich dort den derzeitigen Tabellenzweiten USC Braunschweig V, können die Vallstedter mit einem Sieg sogar noch auf Rang zwei klettern, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt. Entsprechend motiviert sind die Grün-Weißen, die als Aufsteiger eine bärenstarke Saison hinlegten. „In Sülfeld hängen die Trauben normalerweise recht hoch, doch die abgeklärte Mannschaft hat gegen Saisonende deutlich an Substanz gelassen, Verletzungen haben das Team zusätzlich geschwächt“, weiß GW-Coach Wilfried Weißer. Verzichten muss er auf den verletzten Pascale Lenz sowie voraussichtlich auf die Studenten Nils Dantzer und Arno Ringleb, bei denen Klausuren anstehen. „Ich werde meine Mannschaft noch einmal zur Konzentration mahnen. Schließlich ist nichts schöner, als eine erfolgreiche Saison mit einem überzeugende Sieg abzuschließen“, betont Weißer.

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