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Vechelde gewinnt Nervenspiel

Basketball Vechelde gewinnt Nervenspiel

Zwei ganz wichtige Zähler verbuchte Basketball-Bezirksligist MTV Vechelde, gewann er doch nach Verlängerung das Kellerduell gegen den USC Braunschweig 71:64. Einen herben Rückschlag hingegen gab es für den TSV Arminia Vöhrum im Titelkampf der Bezirksklasse.

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In der Verlängerung die Nerven behalten: Benjamin Rolof (am Ball) und der MTV Vechelde gewannen das Kellerduell mit 71:64.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Ein furioser Endspurt hält dagegen Bezirksoberligist Edemissen im Meister-Rennen.

Bezirksoberliga

BSC Acosta - TSV Edemissen 61:69 (18:14, 36:34, 52:48). Mit einem fulminanten 21:9-Endspurt krönte Titelanwärter Edemissen seine Aufholjagd noch mit dem Sieg. „Es war das Spiel der Punkte-Läufe. Erst hat der BSC mit einem 10:0 vorgelegt, dann haben wir zurückgeschlagen. Es war spannend bis zum Schlussviertel - auch, weil der BSC robuste Spieler unter dem Korb hatte, die schwer zu verteidigen waren“, bilanzierte TSV-Spielertrainer Santino Nordmeyer.

Großen Anteil am Erfolg habe Janes Pape gehabt. „Er hat überragend gespielt“, lobte Nordmeyer seinen Teamkollegen, der die 30-Punkte-Marke knackte. Zwar nur drei Punkte erzielte Christopher Stannek - doch die waren dafür Gold wert. „In der wichtigen Phase war Chrissi da und hat einen Dreier verwandelt. Nach seinem Kreuzbandriss fehlt ihm zwar noch der Wurf-Rhythmus, aber er kriegt immer mehr Minuten und kommt besser rein“, sagte Edemissens Spielertrainer.

Auf ihn und sein Team wartet nun am Samstag, 11. März, ein Kracher-Heimspiel (18 Uhr). Der Tabellendritte BG 74 Göttingen II kommt. Verlieren die Edemisser, sind die Titelträume geplatzt, gewinnen sie, ist Platz zwei eingetütet. „Das wird keine leichte Aufgabe, aber wir wollen noch einmal alles reinwerfen. Minimal-Ziel ist Platz zwei“, betont der Coach.

Edemissen: Bytyqi (2), Eckel (3), Wöhler (5), Nordmeyer (7/1 Dreier), Obrzut (4), Pape (31/4), C. Stannek (3), K. Stannek (14).

Bezirksliga

MTV Vechelde - USC Braunschweig 71:64 (16:20, 32:34, 40:47, 59:59). „Endlich wieder gewonnen“, freute sich MTV-Coach Oliver Wedekind. Doch der Sieg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten kostete Nerven, setzten sich die Vechelder doch erst in der Verlängerung durch. „Das ist ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt“, sagte Wedekind. Zu Beginn sah es jedoch nicht nach einem Erfolg für den MTV aus, denn nach sieben Minuten lag er mit zehn Punkten zurück. Aber aufgrund der Umstellung auf Manndeckung kam der Gastgeber bis zur Pause auf zwei Zähler heran. „Danach haben wir richtig aufgedreht und uns einen Vorsprung von sieben Punkten erarbeitet“, berichtete Wedekind.

Der USC steckte jedoch nicht auf - Lohn war die Verlängerung. „Der Kampfgeist der Braunschweiger hatte aber Kräfte und Fouls gekostet“, sagte Wedekind: Folge: Sein Team ließ in der fünfminütigen Verlängerung nur noch fünf Punkte zu und erzielte selbst zwölf.

Entsprechend groß war die Erleichterung. „Ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Es lief zwar noch nicht alles rund, aber die Jungs haben mit einer großartigen Einstellung ein tolles Spiel abgeliefert. Besonders von der Bank kam Unterstützung. Jeder hat sich dem Ziel, das Ding gewinnen zu wollen, untergeordnet - das war großes Kino“, resümierte Wedekind.

Vechelde: Löpmeier (14), Klapsing (10/1), J.-N. Schulze, (4), Vehrke (5), Feuerhahn (7/ 1), Warnecke (4), Klocke (6), M. Schulze (2), Rolof (10), Thiele (4), Facius (5).

Bezirksklasse

TSV Winnigstedt - Arminia Vöhrum 72:68 (27:18, 45:31, 54:49). „Winningstedt ist wie die Feuerwehr gestartet und hat uns überrascht“, gestand Vöhrums Pressewart Tim Markgraf. Entsprechend lag sein Team zur Pause auch mit 31:45 im Rückstand. Nach dem Seitenwechsel jedoch steigerte sich die Arminia. „Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen und sind dadurch auf vier Zähler herangekommen“, sagte Markgraf.

Die Gastgeber erspielten sich jedoch anschließend erneut einen Vorsprung von 14 Zählern. Daraufhin stellte Vöhrums Coach Holger Behrens auf Ganzfeld-Pressing um - und das zahlte sich aus, denn sein Team holte Punkt um Punkt auf. Aber die Aufholjagd wurde nicht belohnt. „Am Ende fehlten uns zwei Minuten. Verloren haben wir aber auch deshalb, weil von Außen die Körbe wieder wie zugenagelt schienen“, haderte Markgraf.

Vöhrum: Budiman (4), Marchese (5), Menke (6), Prieske (4), Schelenz (11), Schindler (2), B. Tiryaki (29), Y. Tiryaki, (7).

cm/pet

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