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Vechelde bleibt auf Meisterschaftskurs

Volleyball-Landesligen der Männer Vechelde bleibt auf Meisterschaftskurs

Die Tabellenführung in der Volleyball-Landesliga 6 souverän behauptet hat der MTV Vechelde, denn zunächst besiegte er GW Vallstedt II mit 3:0 und danach den USC Braunschweig V mit 3:1.

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Landesliga-Spitzenreiter MTV Vechelde (rote Trikots) ließ dem SV GW Vallstedt II keine Chance und gewann ohne Probleme mit 3:0.

Quelle: rb

Zwei Niederlagen hingegen kassierten die VG Ilsede, die damit auf dem Relegationsplatz bleibt. In der Parallelstaffel gelang dem SV Lengede ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt, bezwang er doch das Schlusslicht.

Landesliga 6

MTV Vechelde - GW Vallstedt II 3:0 (25:9, 25:10, 25:18). „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr“, erklärte MTV-Spieler Martin Faulhaber, dessen Team mit 15:2 in Führung ging. „Damit war in diesem Satz schon die Entscheidung gefallen.“ Auch anschließend hatten die Vechelder keinerlei Probleme. „Zwar waren wir im dritten Satz nicht mehr so konzentriert, aber dennoch reichte es am Ende zu einem glatten 3:0“, sagte Faulhaber, der sich die Partie gegen den Lokalrivalen schwerer vorgestellt hatte. „Wir haben mit deutlich mehr Gegenwehr gerechnet.“

Diese wollten die Vallstedter auch eigentlich leisten, „aber wir sind nur mit fünf Stammspielern angereist“, begründete GW-Abteilungsleiter Wilfried Weißer das 0:3. Deshalb sei sein Team auch nicht in der Lage gewesen, „Akzente zu setzen“, erklärte er. „Wir waren chancenlos und haben eine ordentliche Packung bekommen.“

MTV Vechelde - USC Braunschweig V 3:1 (25:12, 24:26, 25:19, 25:18). „Das zweite Spiel war deutlich schwieriger als das gegen Vallstedt. Denn die Braunschweiger hatten eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern“, erläuterte Faulhaber. Dennoch ging sein Team in Führung, doch anschließend glich der USC aus. „In dieser Phase haben die Braunschweiger um jeden Ball gekämpft und uns das Leben schwer gemacht“, sagte Faulhaber. Bis zur Mitte des dritten Satzes sei es ausgeglichen zugegangen, „doch danach sind wir davongezogen. Und den vierten Satz haben wir dann souverän nach Hause gebracht“, erläuterte Faulhaber, dessen Team damit auf Titelkurs bleibt. Sein Fazit: „Das waren zwei Pflichtsiege für uns.“

VG Ilsede - MTV Gamsen 1:3 (9:25, 21:25, 25:17, 22:25). „Wir hatten alle gehofft, gegen die Gamsener drei Zähler einfahren und mit ihnen nach Punkten gleichziehen zu können“, sagte VG-Coach Henning Pape. Dass dies nicht gelang, lag unter anderem auch am Referee. „Wir haben uns leider ein wenig vom Schiedsrichter, der sehr hart gepfiffen hat, aus dem Rhythmus bringen lassen. Außerdem fehlte mit Außenangreifer Olli Küpper ein wichtiger Akteur, so dass wir in manchen Situationen nicht genügend Angriffsdruck aufbauen konnten“, bedauerte Pape. Gerade zum Ende des vierten Satzes sei dies ein Manko gewesen, „das dazu führte, dass das Match mit 1:3 verloren ging“, erklärte Pape.

VG Ilsede - West Elm Volleys - 0:3 (19:25, 15:25, 13:25). „Das war eine Lehrstunde für uns“, gestand Henning Pape. Zu keiner Zeit sei es gelungen, den Gast in Verlegenheit zu bringen. „Wir liefen immer einem Rückstand hinterher und haben einfach kein Mittel gefunden, um den Gegner ernsthaft zu gefährden. Man muss einfach anerkennen, dass die West Elm Volleys an diesem Tag deutlich besser waren.“

Landesliga 7

SV Lengede - VSG Düngen 3:0 (25:23, 25:22, 25:13). „Wir sind nur sehr schleppend ins Spiel gekommen. Es fehlte in der Annahme an Präzision, zudem haben wir zu viele Fehler gemacht“, monierte SVL-Trainer Norbert Ling. Mit zunehmender Spieldauer habe sein Team jedoch das Schlusslicht immer stärker unter Druck gesetzt. Folge: „Im dritten Satz war der Widerstand der VSG dann vollends gebrochen - wir konnten frei kombinieren und locker den erwünschten zu-Null-Sieg einfahren“, sagte Ling.

SV Lengede - SG Münden 1:3 (13:25, 25:22, 25:27, 20:25) . Gegen den Tabellenzweiten sei sein Team zunächst überhaupt nicht zurecht gekommen. Erst im zweiten Satz fand der Gastgeber ins Spiel. Er ging schnell mit 7:0 in Führung, gab diese nicht mehr ab und glich somit aus. „Der dritte Satz war dann extrem ausgeglichen, immer wieder wechselte die Führung“, berichtete Ling, dessen Team sogar Satzball hatte. „Doch wie eigentlich immer in dieser Saison haben wir es wieder nicht geschafft, im richtigen Moment zuzupacken und den Satz dann knapp verloren“, haderte Ling.

Anschließend hielt der SVL bis zum 16:16 erneut gut mit, doch am Ende unterlag er mit 20:25. „Wieder haben wir uns gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte teuer verkauft, gute Kritiken bekommen, doch am Ende stehen wir ohne etwas Zählbares da“, haderte Ling. „Mit dem Sieg gegen Düngen haben wir aber unsere Pflicht erfüllt und den Anschluss hergestellt.“

rd

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