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Vallstedt ist voller Tatendrang

Fußball-Bezirksoberliga Vallstedt ist voller Tatendrang

Das Punktekonto weiter ausbauen – das will GW Vallstedt im Heimspiel der Fußball-Bezirksoberliga gegen den Mitaufsteiger GW Calberlah. Auch, um eine Woche später mit großem Selbstvertrauen beim Spitzenreiter TSV Hillerse auflaufen zu können. Das Spiel beginnt morgen bereits um 14.30 Uhr. Der VfB Peine kämpft zeitgleich in Einbeck darum, den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu schaffen.

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Torjubel von Hakan Özyurt (links) und Paris Triantaphillidis. VfB-Trainer Nick Gerull hofft, dass sein Team auch in Einbeck jubeln kann.

Quelle: im

GW Vallstedt – GW Calberlah. Zehn Punkte aus den letzten vier Spielen: Die Stimmung in Vallstedt ist nach dem Sieg (3:2) gegen den VfB Peine gut. „Der Anfang ist geschafft. Jetzt sind alle voller Tatendrang“, sagt GW-Trainer Assem Leila, der diese Euphorie nutzen will, um gegen den Mitaufsteiger aus Calberlah nachzulegen. Laut Tabellenbild durchaus kein unmögliches Unterfangen, denn die Gäste liegen mit vier Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Der Mitaufsteiger aus dem Kreis Gifhorn glänzte in der Aufstiegssaison mit bedingungslosem Angriffsfußball. Davon ist in dieser Spielzeit verletzungsbedingt noch nicht viel zu sehen. Sieben Tore in acht Spielen sind eine magere Ausbeute. Zwei davon erzielten die Gäste beim VfB Peine (2:1), dem bislang einzigen Saisonsieg. Unter Druck stehen die Calberlaher deshalb jedoch nicht, denn ihr Trainer, Ex-Profi Frank Plagge, sieht das erste Bezirksoberligajahr seiner jungen Truppe als reines Lehrjahr. Der Klassenerhalt wäre für ihn schon ein großer Erfolg.

Die schlechte Torquote der Gäste ist mit ein Grund dafür, dass Assem Leila sie „offensiv beschäftigen und möglichst weit vom Tor weghalten will“. Mit einem weiteren Heimsieg soll der Derbysieg gegen den VfB noch einmal aufgewertet werden. Dann „könnten wir beruhigt zum Spitzenreiter nach Hillerse fahren“, betont Leila, der auf den rotgesperrten Marcel Mädler verzichten muss. Andreas Peters steht zwar wieder im Training, soll aber morgen noch geschont werden.

SVG Einbeck – VfB Peine. Mit einer klaren Ansage von Trainer Nick Gerull fährt der VfB Peine zur SVG. „Entweder wir holen die Punkte, oder es sieht für längere Zeit düster aus“, sagt der Coach. Der Tabellenzehnte Einbeck ist bereits sechs Punkte entfernt, und der Abstand muss verringert werden. „Ein Viertel der Saison ist vorbei und wir haben erst vier Punkte. Hochgerechnet wären das am Ende der Saison 16 Punkte. Das wäre zu wenig für uns“, sagt Gerull.

Das Zeug, in der Bezirksoberliga mitzuhalten, habe sein Team. „Es waren oft Kleinigkeiten, die die Spiele gegen uns entschieden haben. Die Mannschaft ist intakt, aber sie wird oft nicht belohnt.“

Einbeck hat bisher im Schnitt zwei Tore pro Saisonspiel geschossen, aber auch zwei kassiert. Gerull will sich aber nicht am Gegner orientieren, sondern schaut aber mehr auf sein Team: „Wir müssen offensiv agieren, soweit es möglich ist.“ Damit spricht er die personelle Situation an. Ob Torjäger Vinh Nguyen spielt, entscheidet sich erst kurzfristig. „Aber Paris Triantaphillidis und Hakan Özyurt haben ihn vergangene Woche gut ersetzt.“ Ausfallen wird eventuell auch Steven Turek.

Ulrich Attermeyer und Matthias Press

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