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Vallstedt im Tie-Break zu zaghaft

Volleyball-Bezirksliga Frauen Vallstedt im Tie-Break zu zaghaft

Eine knappe Niederlage kassierten die Bezirksliga-Volleyballerinnen der VSG Vallstedt/Vechelde im Topspiel: Gegen den Spitzenreiter aus Uetze gab es in eigener Halle ein 2:3.

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Anschließend jedoch gewannen die Vallstedterinnen das Derby gegen die VSG Stederdorf/Wipshausen mit 3:2 und gehen somit als Tabellenzweiter in die Winterpause.

VSG Vallstedt/Vechelde - VfL Uetze 2:3 (25:21, 21:25, 18:25, 25:15, 3:15). „Mit dieser Niederlage haben wir die Chancen auf die Tabellenführung verspielt“, resümierte VSG-Coach Axel Burgdorf, dessen Team jedoch dem Spitzenreiter lange Paroli bot. Die VSG ging sogar mit 1:0-Führung, „doch anschließend gab es bei uns einige Unordnung“, sagte er. Folge: Uetze ging mit 2:1 in Führung. Daraufhin änderte Burgdorf das Spielsystem - und das zeigte Wirkung. Denn die VSG entschied Satz vier deutlich für sich.

Im entscheidenden Durchgang jedoch dominierte der Tabellenführer. „Bevor wir überhaupt im Spiel waren, lagen wir mit 1:8 hinten“, sagte Burgdorf. Grund dafür war, „dass wir zu zaghaft waren“. Auch nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser, sodass Uetze mit 15:3 gewann. „Es ist nicht erklärbar, warum wir nach einer engagierten und konzentrierten Leistung total eingebrochen sind - und das im Kollektiv“, monierte er. Lob gab es für Angelika Klenke. „Sie war auf unserer Seite die herausragende Spielerin.“

VSG Vallstedt/Vechelde - VSG Stederdorf/Wipshausen II 3:2 (20:25, 25:17, 25:15, 26:28, 15:7). „Unsere Startformation hatte Abstimmungsprobleme“, begründete Vallstedts Coach Axel Burgdorf das 0:1. Die Satzpause nutzte er, um eine Umstellung in der Rotation und Aufstellung vorzunehmen. „Das gab etwas mehr Sicherheit in der Abwehr und sorgte auch für bessere Zuspielmöglichkeiten.“

Dennoch taten sich die Gastgeberinnen weiterhin schwer, „weil Carmen Janke im Stederdorfer Block oft ein unüberwindbares Hindernis war“. Trotzdem wandelten die Vallstedterinnen den Rückstand in eine 2:1-Führung um.

Der vierte Satz sei dann der am heißesten umkämpfte gewesen, sagte Stederdorfs Spielerin Carmen Janke, deren Team vier Satzbälle vergab. Doch die Stederdorferinnen bewahrten die Ruhe, wehrten einen Matchball ab und gewannen mit 28:26. „Ausschlaggebend war unsere Nervenstärke“, erklärte Janke. „Auch den Tie-Break wollten wir unbedingt für uns entscheiden.“

Doch das gelang nicht, „weil bei uns nichts mehr zusammenlief“. Zufrieden war sie aber dennoch. „Wir freuen uns über den einen Zähler, mit dem wir eigentlich nicht gerechnet haben“, resümierte Janke.

Auch das Fazit von Burgdorf fiel positiv aus. „Der fünfte Satz hat gezeigt, dass die Unterschiede zwischen den Teams doch deutlicher sind, als es Ergebnis aussagt - wir waren in allen Belangen überlegen“, betonte Axel Burgdorf. „Leider haben wir die Konzentration - auch durch die merkwürdigen Schiedsrichterentscheidungen im vierten Satz - verloren und mussten in die Verlängerung. Dadurch haben wir einen Punkt verloren.“

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