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VSG verliert 0:3 - und jubelt trotzdem

Volleyball-Landesliga VSG verliert 0:3 - und jubelt trotzdem

Einmal tief durchatmen: Die Landesliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen haben sich zum Klassenerhalt gezittert. Und das trotz Niederlage am letzten Spieltag beim VfL Wolfsburg. Denn die Konkurrenz im Tabellenkeller stiebitzte sich gegenseitig die Punkte.

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Tanja Gerth (13) und Carmen Janke (19) haben sich erfolgreich gestreckt: Stederdorf/Wipshausen hat den Abstieg verhindert.

Quelle: Ralf Büchler

VfL Wolfsburg - VSG Stederdorf/Wipshausen 3:0 (25:21, 25:18, 25:12). Auch der erhoffte Satzgewinn, der womöglich schon zum direkten Klassenerhalt gereicht hätte, gelang den Gästen beim Tabellendritten nicht. "Es war kein gutes Spiel, aber eines mit gutem Ausgang", stellte VSG-Spielerin Tanja Gerth trotzdem erleichtert fest. Denn die VSG durfte sich gleich über doppelte Schützenhilfe freuen. Schlusslicht VfL Uetze besiegte die ebenfalls abstiegsgefährdete VSG Hannover mit 3:0.

Und: Die Hannoveranerinnen schlugen anschließend im Kellerduell den MTV Gifhorn mit 3:0, retteten sich so zwar noch auf den Relegationsplatz, aber an der VSG konnte sich kein Team mehr vorbeischieben.

Die VSG hätte die letzten Zweifel am Klassenerhalt allerdings noch lieber selber beseitigt. Doch ohne Urlauberin Katharina Bublitz und die verletzte Sabine Alker präsentierte "wir uns ziemlich desolat", räumte Mittelblockerin Tanja Gerth ein. Lediglich im ersten Satz gestaltete die VSG die Partie ausgeglichen, verkürzte einen 10:17-Rückstand auf 21:23. 21 Punkte in einem Satz - das war das höchste was den Gästen gelang.

Die VSG leistete sich zu viele technische Fehler, Annahmeschwächen, einen zu harmlosen Angriff sowie kaum gelungene Blockaktionen. Spielerin Tanja Gerth begründete das mit der großen Nervosität: "Von der konnte sich kein Mannschaftsmitglied befreien. Alle hatten den noch fehlenden Satzgewinn im Kopf. Dadurch verkrampften wir."

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