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VSG stürzt den Spitzenreiter

Volleyball-Verbandsliga Frauen VSG stürzt den Spitzenreiter

Erfolgreicher hätte die Premiere der Verbandsliga-Volleyballerinnen der VSG Stederdorf/Wipshausen vor eigener Kulisse kaum verlaufen können. Der Aufsteiger besiegte zunächst den TSV Giesen und anschließend den VfL Wolfsburg. „Das war ein Traumstart in die Heimsaison“, erklärte Coach Ulrich Herrmann.

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Volleyball Verbandsliga Frauen, VSG Stederdorf/Wipshausen (schwarz) - TSG Giesen, Foto: Isabell Massel

Quelle: Isabell Massel

VSG Stederdorf/Wipshausen - TSV Giesen Grizzlys 3:0 (25:23, 25:16, 25:13). In nur 74 Minuten schickte die VSG den bisher ungeschlagenen Tabellenführer nach Hause, der aufgrund dieser Niederlage auf Rang zwei abrutschte. Dabei sah es zunächst nicht nach einem solch deutlichen Sieg aus, führte doch der TSV im ersten Satz bereits mit 14:9. „Die Mädels haben jedoch Punkt für Punkt aufgeholt“, sagte Stederdorfs Coach Ulrich Herrmann, dessen Team beim 21:22 wieder auf Schlagdistanz war. „Endgültig das Ruder herumgerissen hat dann Inna Schweda mit ihren harten diagonalen Aufschlägen.“ Entsprechend sei dem Gegner ein geordneter Spielaufbau nur noch schwer möglich gewesen, „so dass wir Satz eins gewonnen haben“, berichtete Herrmann.

Aber auch anschließend habe der Motor am Anfang wieder ein wenig gestottert, erklärte der Trainer. Doch dank der beiden Aufschlagserien von Schweda und Sarah Schmidtke setzte sich die VSG auf 16:9 ab - und kurze Zeit später führte sie mit 2:0. „Bei uns klappte alles, beim Gegner nicht viel“, sagte Herrmann. Das war auch im dritten Satz der Fall. „Da haben wir Giesen überrannt. Das 25:13 spiegelt auch den Spielverlauf wider“, erläuterte Herrmann.

VSG Stederdorf/Wipshausen - VfL Wolfsburg 3:2 (25:12, 14:25, 18:25, 25:22, 15:12). „Durch eine Energieleistung im Endspurt haben wir dem VfL die schon sicher geglaubten Punkte noch entrissen“, sagte Herrmann.

Zunächst schien die Partie aber eine klare Sache für die VSG zu werden, siegte sie doch im ersten Durchgang mit 25:12. „Danach hat der VfL dann aber das richtige Gegenmittel gefunden, um unsere Aufschläge zu entschärfen und die Abwehr zu stärken. Wir haben wie gegen eine Gummiwand gespielt, von der die Bälle unkontrolliert in unser Feld plumpsten“, erklärte Herrmann. Folge: Die Wolfsburgerinnen gingen mit 2:1 in Führung und lagen auch im vierten Satz bereits mit 21:15 vorn. „Bei diesem Stand haben sie dann ihre Hauptangreiferin ausgewechselt, da sie wohl glaubten, dass sie den Sieg schon sicher hatten“, sagte Herrmann.

Und diesen Strohhalm habe sein Team genutzt. „Es wurde zur Aufholjagd geblasen - und plötzlich hat jeder Spielzug funktioniert.“ Und dank der Aufschlagserie von Stephie Luttkus glich die VSG zum 2:2 aus. „Die Fans waren wieder voll dabei und haben jeden Punkt euphorisch gefeiert.“

Dennoch geriet die VSG im Tiebreak mit 5:11 in Rückstand. Doch erneut zeigte sie Moral. Tanja Gerth schlug sehr überlegt auf, sodass die VSG auf 9:12 herankam. Zur Matchwinnerin avancierte dann Berit Iwanowski. „Sie hat den Satz dann mit einer Serie von sehr platzierten und druckvollen Aufschlägen beendet - und die Halle stand Kopf“, freute sich Herrmann.

rd

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