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VSG I bangt um den Relegationsplatz

Volleyball-Bezirksligen Frauen VSG I bangt um den Relegationsplatz

Eine glatte Niederlage kassierten die Bezirksliga-Volleyballerinnen des TSV Clauen/Soßmar. Beim Dritten in Düngen unterlag der Tabellenzweite mit 0:3. Damit sei das Titelrennen in der Staffel 12 nun entschieden, erklärte TSV-Coach Christian Hansen. „Algermissen ist Meister.“
Auch die VSG Stederdorf/Wipshausen verlor in der Staffel 13 das Verfolgerduell. Sie unterlag beim MTV Braunschweig II mit 2:3 und rutschte somit vom zweiten Rang, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, auf den dritten ab. Ebenfalls keinen Sieg gab es für die Zweitvertretung der VSG, sie verlor beide Heimspiele gegen den MTV Gifhorn  II und den TSV Lesse.

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Astrid Gresch (grünes Trikot) und die VSG Stederdorf/Wipshausen II unterlagen zunächst dem MTV Gifhorn II mit 0:3 und anschließend dem TSV Lesse mit 2:3.

Bezirksliga 12

VSG Düngen/Holle/Bodenburg II – TSV Clauen/Soßmar 3:0 (25:21, 25:19, 30:28).

„Die Partie stand unter schlechten Voraussetzungen“, erklärte TSV-Coach Christian Hansen und verwies darauf, dass nur fünf Stammspielerinnen dabei waren. „Dorota Lubojanska, Nina Dietzmeyer, Hilke Dierk und Wiebke Matenaers fehlten – und das konnten wir nicht kompensieren“, sagte Hansen.

Entsprechend lag sein Team in Satz eins schnell mit 5:13 hinten. Zwar kam Clauen auf 15:16 heran, doch zu mehr reichte es nicht, „weil wir eine unerklärlich hohe Fehlerquote im Angriff und im Aufschlagspiel hatten“, erläuterte Hansen. 

Im zweiten Durchgang sei dann noch eine schlechte Annahme hinzugekommen, monierte er. „Und das führte dazu, dass wir überhaupt nicht in diesen Satz fanden.“ Daraufhin nahm der Coch einige Umstellungen vor – und die machten sich bezahlt, gestaltete der TSV doch den dritten Satz ausgeglichen, wenngleich er am Ende mit 28:30 das Nachsehen hatte und somit die zweite Niederlage in dieser Saison kassierte. „Damit gratulieren wir Algermissen zur vorzeitigen Meisterschaft. Wir bereiten uns nun zielstrebig auf die Relegation vor“, erklärte Christian Hansen.

Bezirksliga 13

MTV Braunschweig II – VSG Stederdorf/Wipshausen 3:2 (13:25, 20:25, 25:8, 25:23, 15:11).

„Zum Saisonende scheint uns die Luft auszugehen. Denn in der Woche vor diesem entscheidenden Spiel um den Relegationsplatz häuften sich die Absagen wegen Krankheit“, erklärte VSG-Trainer Ulrich Herrmann. Zudem fiel auch noch Mittelspielerin Mareike Räth kurzfristig aus, „sodass ich keine Wechselalternativen hatte“. Dennoch trumpfte der Gast zunächst auf, gewann Durchgang eins deutlich. „Weil wir viel Druck mit unseren Aufschlägen erzeugt haben“, sagte Herrmann, dessen Team jedoch danach mit 2:12 in Rückstand geriet. Die anschließende Aufholjagd wurde mit dem Satzgewinn belohnt.

„Der dritte Satz war allerdings eine einzige Katastrophe. Die Annahme war nicht vorhanden, das Zuspiel zu kopflos und die wenigen Angriffschancen wurden sehr leichtfertig vergeben“, monierte Herrmann. Im vierten Durchgang habe sich sein Team zwar wieder ein wenig gefangen, „aber beim 20:20 verließ uns der Mut“. Folglich glich der MTV zum 2:2 aus und gewann anschließend auch den entscheidenden fünften Satz mit 15:11. Fazit: „Mein Team spielte in den Sätzen zwei bis fünf weit unter seinem Niveau und muss nun um den sicher geglaubten Relegationsplatz noch zittern. Ich hoffe, dass wir die jetzt vierwöchige Pause zur Regeneration nutzen“, erklärte Herrmann.

VSG Stederdorf/Wipshausen II – MTV Gifhorn II 0:3 (10:25, 21:25, 21:25).

„Gifhorn ist Tabellenführer und wird Meister. Zu Recht“, stellte VSG-Trainer Achim Gückel fest. „Der erste Satz erinnerte an das Kaninchen vor der Schlange, aber dann haben wir ganz gut mitgespielt.“

VSG Stederdorf/Wipshausen II – TSV Lesse 2:3 (24:26, 12:25, 25:23, 25:23, 13:15).

Nach dem knapp verlorenen ersten Satz war der zweite „eine Katastrophe“, sagte Gückel. Er hatte zwölf Spielerinnen zur Verfügung und stellte auf vier Positionen um. Prompt gewann VSG die nächsten beiden Durchgänge. Auch im Tiebreak lag der Sieg drin. „Aber leider passieren uns immer noch zu viele dumme Fehler“, sagte Gückel. Lesse holte den letzten Punkt, weil die VSG einen Angabe ins Netz schlug.

Immerhin: Die VSG-Mannschaft hat beschlossen, die Abstiegs-Relegation zu spielen und will möglichst erneut in der Bezirksliga antreten. „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können. Und gerade die jungen Spielerinnen werden noch dazulernen“, sagt der Trainer.

rd

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