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„Uns wurden die Grenzen aufgezeigt“

Volleyball-Bezirksligen der Frauen „Uns wurden die Grenzen aufgezeigt“

Auf Titelkurs bleiben die Bezirksliga-Volleyballerinnen der VSG Vallstedt/Vechelde II, denn sie gewannen die beiden Heimspiele gegen den MTV Gifhorn II und den MTV Braunschweig III jeweils souverän mit 3:0. Keine Punkte gab es dagegen für die auf dem letzten Platz liegende Erstvertretung der VSG.

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Die VSG Vallstedt/Vechelde (hinten) verlor in eigener Halle gegen die VG Hankensbüttel sowie den MTV Braunschweig II und bleibt damit Schlusslicht in der Bezirksliga.

Quelle: Isabell Massel

Kreis Peine. Ebenfalls leer ging der TSV Clauen/Soßmar in der Hannover-Staffel beim Spitzenreiter in Giesen aus.

Bezirksliga Braunschweig

VSG Vallstedt/Vechelde - VG Hankensbüttel 1:3 (14:25, 26:24, 19:25, 12:25). „Wir haben sehr nervös begonnen. Viele Abstimmungsprobleme und Unsicherheiten bei uns haben im ersten Satz für klare Verhältnisse gesorgt“, begründete Axel Burgdorf das 14:25. Zwar stellte er daraufhin um, aber dennoch geriet sein Team mit 6:12 in Rückstand. Doch dank der guten Aufschläge von Sabine Alker und der starken Abwehraktionen von Wiebke Weber gelang es der VSG, zum 23:23 auszugleichen - und anschließend verwertete Urte Adam auf der Außenposition die Bälle von ihrer Tochter Merle zum Satzgewinn.

Die Freude währte jedoch nur kurz, „denn Hankensbüttel zeigte in den Sätzen drei und vier eindrucksvoll, dass es das abwehrstärkste Team in dieser Liga ist. Denn kaum einer unserer Angriffe war erfolgreich“, berichtete Burgdorf.

VSG Vallstedt/Vechelde - MTV Braunschweig II 0:3 (16:25, 12:25, 17:25). „Wir hatten keine Chance gegen die Braunschweigerinnen. Wie schon im Hinspiel hat sich der MTV auf allen Angriffspositionen durchgesetzt“, erläuterte Axel Burgdorf. Sein Team sei nicht in der Lage gewesen, „das variable Angriffsspiel des MTV zu verhindern. Und auch in der Ballannahme gab es zunehmend Probleme“, sagte der Coach. Sein Fazit: „Uns sind unsere Grenzen in dieser Liga aufgezeigt worden. Beide Gegner waren im Angriff überlegen - das war der wesentliche Unterschied.“

VSG Vallstedt/Vechelde II - MTV Gifhorn II 3:0 (25:10, 25:17, 25:22). Nur 59 Minuten benötigte der Spitzenreiter für den glatten Erfolg. „Wir haben allerdings etwas holprig begonnen“, erklärte VSG-Spielerin Jennifer Korth. Entsprechend hielt der MTV bis zum 8:8 mit. Doch anschließend dominierte die VSG eindeutig. „Der Block stand, die Feldabwehr war wachsam und die Angriffe verfehlten ihr Ziel nur selten, so dass wir ohne Probleme den ersten Durchgang gewannen.“

Daraufhin stellte Coach Jürgen Ehlers um - und die neue Formation hatte zunächst Schwierigkeiten, lag mit 0:4 hinten. Doch davon ließ sich die VSG nicht beeindrucken. Sie steigerte sich und erhöhte ungefährdet auf 2:0 - und auch Satz drei entschieden die Vallstedterinnen zu ihren Gunsten. „Nach kurzer Anlaufphase lief es auch dort wieder wie geschmiert“, sagte Korth.

VSG Vallstedt/Vechelde II - MTV Braunschweig III 3:0 (25:12, 25:16, 25:18). Auch im zweiten Spiel setzte sich der Tabellenführer problemlos durch - nach nur 55 Minuten durfte er jubeln. Grund dafür war, „dass wir variabel gespielt haben, so dass wir über alle Positionen ohne große Gegenwehr punkten konnten“, berichtete Jennifer Korth.

Dabei bot vor allem Nathalie Schlagner eine starke Leistung. Sie glänzte in allen drei Sätzen mit kaum anzunehmenden Angabenserien und begeisterte auch im Angriff mit gefühlvoll gelegten Bällen“, lobte Korth, deren Team mit diesen beiden Erfolgen den Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf 15 Punkte ausgebaut hat. „Wir haben jetzt beste Chancen auf die Meisterschaft.“

Bezirksliga Hannover

TSV Giesen II - TSV Clauen/Soßmar 3:0 (25:12/25:22/ 25:20). Trotz des 0:3 beim Spitzenreiter war Clauens Coach nicht unzufrieden. „Wir haben uns tapfer geschlagen“, bilanzierte Christian Hansen, dessen Team in Satz eins bis zum 7:7 auf Augenhöhe agierte. „Danach zog Giesen aber das Tempo an, so dass wir erhebliche Probleme im Spielaufbau bekamen.“ Folglich gab es ein 12:25.

Das veranlasste den Trainer dazu, auf der Diagonalposition umzustellen - und das zahlte sich aus. „Der zweite Satz verlief ausgeglichen. Auch deshalb, weil die Einstellung besser war“, sagte Hansen. Im Angriff sei sein Team nun gleichwertig gewesen. Entsprechend gestaltete Clauen den Durchgang bis zum 20:20 offen, „ehe uns dann zwei unnötige individuelle Fehler ins Hintertreffen brachten“, haderte Hansen.

Auch in Satz drei hielt sein Team bis zum 16:16 mit, „aber dann setzte sich die Erfahrung der Giesenerinnen durch“, erklärte er. „Schade, ein Satzgewinn gegen den Spitzenreiter wäre gut für das Selbstvertrauen gewesen.“

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