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Üstün übernimmt Woltwiesche im Sommer

Fußball-Bezirksliga Üstün übernimmt Woltwiesche im Sommer

Manchmal liegt die Lösung im wahrsten Sinne des Wortes ganz nah: Pascal Üstün hat direkt gegenüber des Woltwiescher Sportplatzes ein Haus gebaut. Ab Sommer wird der 36-Jährige die Fußball-Mannschaft der Viktoria als Trainer übernehmen - egal, ob in der Kreis- oder Bezirksliga.

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Pascal Üstün trainiert künftig das Team seines Wohnorts.

Quelle: Isabell Massel

Und noch ein zweiter früherer Woltwiescher kehrt zurück. Auf den früheren Viktoria-Verteidiger Dennis Slodczyk vertraut Üstün als spielenden Co-Trainer. Beide hatten zuletzt gemeinsam den Woltwiescher Bezirksliga-Rivalen SV Innerstetal gecoacht.

Üstün schmiss dort vergangenen Montag aufgrund fehlender Perspektiven hin. „Mit dem Wechsel nach Woltwiesche hat das aber nichts zu tun“, versichert Üstün, der einst auch schon den Peiner Kreisligisten Viktoria Ölsburg coachte. Vielmehr freut er sich auf eine reizvolle Aufgabe mit räumlicher Nähe. „Ich kann ein Team aufbauen. Außerdem sind die Bedingungen im Umfeld inzwischen super. Aber klar ist auch: Eine einfache Nummer wird das nicht“, sagt der künftige Coach.

Die Spieler der Mannschaft kennt er aus dem Effeff, hat er die Viktoria doch schon regelmäßig in dieser Saison beobachtet. „In den nächsten Wochen stehen erstmal eine Menge Gespräche an“, sagt Üstün.

Sein einstiger Co Dennis Slodczyk (35) betreut die Innerstetaler noch bis Saisonende hauptverantwortlich. Kurioserweise ist sein Team inzwischen einer der direkten Konkurrenten der Woltwiescher im Abstiegskampf. Danach wechselt er mit Üstün zu seinem Heimatklub Viktoria Woltwiesche. „Da beide das Umfeld bestens kennen und Kontakte zu etlichen Spielern aus der näheren Umgebung pflegen, glauben wir, mit der Verpflichtung der beiden die ideale Lösung gefunden zu haben“, sagt Viktoria-Teammanager Mario Bender.

Der Verein habe nun zumindest auf dem Trainerposten Planungssicherheit für die kommende Spielzeit. Denn Coach Bernd Jahs hatte bei seinem Amtsantritt in der Winterpause bereits angekündigt, nur als Feuerwehr-Kraft im Abstiegskampf bis Saisonende zur Verfügung zu stehen. Und diese Aufgabe erfülle er mit Bravour, betont Team-Manager Bender: „Wir sind sehr zufrieden mit Bernd. Er motiviert die Mannschaft ungemein. Die Jungs rennen, wühlen, machen und tun unter ihm. Wir sind stabiler geworden, können inzwischen 90 Minuten mithalten. Das ist ganz klar Bernds Handschrift.“

cm

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