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Udo Wittstruck ist nicht zu stoppen

Tennis: Peiner Open Udo Wittstruck ist nicht zu stoppen

Bei der vierten Auflage der Peiner Open fanden die 150 Starter die schlechtesten Witterungsbedingungen aller bisherigen Veranstaltungen vor. Doch trotz Nieselregen und kühlen Temperaturen ließen sich die Akteure nicht stoppen, schlugen mit großer Begeisterung die Filzkugel über das Netz.

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Nicht zu stoppen: Der 70-jährige Udo Wittstruck (MTV VJ Peine) besiegte im Herren 60-Finale den Bierbergener Helmut Gabrecht (TV Eintracht Sehnde) mit 1:6, 6:1 und 10:7.

Quelle: bt

„Wir sind trotz der schwierigen Witterungsbedingungen sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf“, bilanzierte Turnierleiter Bastian Wagner. Lediglich ein Spiel musste in die Halle verlegt werden. Alle anderen Spiele fanden auf der Anlage des MTV VJ Peine oder in Stederdorf, Groß Ilsede und Rosenthal statt. „Der Zeitplan wurde konsequent eingehalten“, berichtete Wagner.

Zudem konnte er auch in diesem Jahr zahlreiche Stammteilnehmer begrüßen. Teilweise nahmen sie weite Fahrstrecken auf sich: Manche Spieler kamen aus Hamburg, Bremen, Berlin oder Bielefeld.

In der Hauptkonkurrenz der Männer glich das Endspiel einer Lehrter Meisterschaft: Artjom Agamov setzte sich mit 6:2 und 7:5 gegen seinen Teamkollegen Maximilian Grimme vom Lehrter SV durch. Für Daniel Margraff (Anker Gadenstedt) und Leon Finke (Pfeil Broistedt) kam hingegen bereits im Viertelfinale das Aus.

Bei den Frauen hatten nur vier Starterinnen gemeldet, so dass Jede gegen Jede spielen durfte. Mit Eske Heizmann (TuS Wunstorf) setzte sich am Ende eine alte Bekannte des Turniers durch. Laura Dettmer (TC Florentine Berkhöpen) verlor lediglich gegen Heizmann mit 4:6 und 3:6 und sicherte sich somit den zweiten Rang.

Ausrichter MTV Peine durfte zwei Turniersiege bejubeln. In der Männer-60-Konkurrenz trat der 70-Jährige Udo Wittstruck an und setzte sich im Finale gegen Helmut Gabrecht (TV Eintracht Sehnde) mit 1:6, 6:1 und 10:7 durch. „Ich gehe optimistisch in die Partie“, sagte Wittstruck wenige Minuten vor Beginn.

Vor Jahren hatte er den an Nummer eins gesetzten Gabrecht schon einmal besiegt. Wittstruck, der bis zu viermal die Woche in ein Fitness-Studio geht, zeigte bereits im Halbfinale ausgezeichnete Kondition. Denn dort bezwang er Wolfhard Weber (Arminia Vöhrum) mit 3:6, 6:2 und 15:13.

Für den zweiten Jahner Sieg sorgte Inge Menzel, die in der Damen-60 Erika Buchholz (GW Hannover) mit 7:6 und 6:3 bezwang. In der Damen-30-Konkurrenz behielt Andrea Werner (TSV Denstorf) die Oberhand.

bt

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